hohe Arbeitsqualität seit 50 Jahren

Der Neubau der Verbindungsstraße Jammertal - Hohe Bracht war eine ingenieurbauliche Herausforderung.

Das Bauunternehmen Straßen- und Tiefbau wurde im Jahr 1956 gegründet und gehört dem BauGewerbe-Verband Nordrhein-Westfalen an. Die Firma ist auch Mitglied in der Straßenbau-Innung Iserlohn und der Gütegemeinschaft Kanalbau mit dem Nachweis der Gruppe AK 2.

In der Zeit des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg war die Nachfrage an Bauleistungen groß. Diese Chance nutzten die Hochbauunternehmer Egon Behle und Heinrich Schmidt — sie gründeten das Unternehmen Straßen- und Tiefbau GmbH.

Aus den beschwerlichen Anfängen erwuchs in den folgenden Jahren eine echte Erfolgsstory der deutschen Wirtschaftswunderzeit. Das Stammkapital der jungen Firma waren eine Hanomag Planierraupe, ein Schwenkschaufler und der Wille, etwas Großes an den Start zu bringen.

Während der ersten Jahre profitierte das junge Unternehmen vom hohen Bedarf an Wegebaumaßnahmen im Umkreis der Gemeinde Kirchhundem.

Das Vertrauen kommunaler Auftraggeber in die Leistungsfähigkeit der Straßen- und Tiefbau GmbH führte in Folge zu stetigem Wachstum. Als eines der führenden Straßenbauunternehmen investierte man in einen neuen Maschinenpark, der die Wettbewerbsfähigkeit sicherte und zu erhöhter Leistungsfähigkeit beitrug.

Neubauprojekte von Kreis- und Bundesstraßen sowie die Neugestaltung von Ortsdurchfahrten, die dem stärkeren Verkehrsaufkommen angepasst wurden, gehörten zu den Hauptaufgaben in den ersten zehn Geschäftsjahren. Kanal- und Wasserbau kamen dazu.

Auf Erfolgskurs gelenkt

Die wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Ende der sechziger Jahre überstand das Unternehmen durch Verschlankung. Im Jahr 1970 übernahm Bernhard Behle, Sohn des Firmengründers, die Geschäftsführung und lenkte die Mannschaft wieder auf Erfolgkurs.

Mit Tiefbauprojekten wie die Verlegung des Olpebaches in Hofolpe und der Wassertransportleitung zwischen Lennestadt-Maumke und Lennestadt-Halberbracht wurde der Grundstock für weitere erfolgreiche Entwicklungen gelegt.

Wieder wurde in moderne Baumaschinen investiert und alte Seilbagger beispielsweise durch Hydraulik-Bagger ersetzt. Zusätzlich zum bewährten Leistungsportfolio bewährte man sich als Spezialist für die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten.

Anfang der 80er Jahre wurde mit dem Ausbau der "Lenne" zwischen Altenhundem und Meggen ein Großprojekt mit Flussbettverlegung sowie Brückenabriss und -neubau durchgeführt. Mit einer Bausumme von sieben Millionen D-Mark stieß die Straßen- und Tiefbau GmbH in eine neue Dimension an Auftragsvolumen vor.

In den Neunzigern entstand im Ortsteil Würdinghausen ein neuer, moderner Bauhof mit eigenem Werkstattgebäude zur Wartung des Maschinenparks. In dritter Generation ist Andreas Behle seit Februar 2002 mit in die Geschäftsleitung des Unternehmens eingetreten.

Heute ist die Straßen- und Tiefbau GmbH selbst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor der Region geworden. Mit insgesamt über 100 Mitarbeitern auf den Baustellen, in der hauseigenen Werkstatt und in der Verwaltung ist das Unternehmen auf dem Markt gut aufgestellt. Auch auf die Ausbildung von qualifizierten Mitarbeitern wird großen Wert gelegt.

Aktuelles Projekt: Nordumgehung

Das aktuellste Großprojekt der Firma ist das Bauvorhaben "Nordumgehung Attendorn". Auftraggeber des Bauvorhabens ist die Stadt Attendorn, die Bauzeit für das 3,6 Millionen Projekt ist bis April 2011 festgelegt.

In einem weiteren Los wird ein Brückenbauwerk (rd. 3,0 Mio.) errichtet, das die Firma Mees, Lennestadt ausführt. Insgesamt werden 100.000 cbm. Boden bewegt, 1.500 m Kanalrohre verlegt und 16.500 qm Asphaltdecken hergestellt. Auch mit dem Bau einer Kläranlage in Wenden ist die Firma beauftragt. "Straßen- und Tiefbau" steht für hohe Arbeitsqualität - und das seit über 50 Jahren.

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