Musikzug Brachthausen erspielt Goldmedaille

„Ich war dreimal baff“

Mit „sehr gutem Erfolg“ nahmen die Brachthauser Musiker am Wertungsspielen im hessischen Bad Schwalbach teil.

Einen einmaligen Erfolg in der Vereinsgeschichte feierte der Musikzug Brachthausen der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhundem am vergangenen Wochenende. Denn beim Bundeswertungsspielen des Deutschen Feuerwehrverbandes im hessischen Bad Schwalbach erreichten die Musiker das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ und damit die Goldmedaille in der Kategorie 4 (Oberstufe).

Dirigent Andreas Regeling ist voll des Lobes für die 48 Aktiven: „Ich freue mich, dass die Musiker so belohnt werden, denn sie haben richtig gut gespielt“.

Mit den beiden Stücken „Terra Vulcania“ von Otto M. Schwarz und „Achnaton“ von Jan Bosveld überzeugten die Brachthauser Musiker die Wertungsjury am Samstagmorgen. Als die Juroren schließlich am Sonntag am Rathaus in Bad Schwalbach das Ergebnis bekannt gaben, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

„Ich war dreimal baff und emotional fertig“, erklärt Regeling, „einmal direkt nach dem Auftritt, dann als das Ergebnis bekannt gegeben wurde und dann bei der Ankunft in Brachthausen.“

Frenetischer Jubel in der Heimat

Als die erfolgreichen Musiker nämlich am Sonntag gegen 17 Uhr wieder in der Heimat eintrafen, wurden sie bereits erwartet: Am Ortseingang holte die Feuerwehr den Bus mit Blaulicht ab. Am Feuerwehrhaus angekommen, feierten dann rund 100 Mitbürger, darunter Vertreter der örtlichen Vereine, die Vorsitzenden der Schützenvereine Kohlhagen und Kirchhundem, Carsten Müller und Johannes Behle, sowie Kirchhundems Beigeordneter Tobias Middelhoff, das „Gold-Orchester“ mit frenetischem Jubel.

Im nächsten Monat ist Andreas Regeling genau 10 Jahre Dirigent des Musikzuges Brachthausen. Ob er vor 10 Jahren schon den Plan hatte, an Wertungsspielen teilzunehmen? „Nein, mein Ziel war lediglich, das Orchester irgendwie weiterzubringen. In diesem Erfolg steckt schon viel Arbeit, gerade auch bei den Musikern“.

Und die haben am Wochenende – gemeinsam mit ihrem Dirigenten – den Lohn für ihre Mühen bekommen.

(Von Michael Sauer)

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