Grüne machen Druck auf Verwaltung in Kirchhundem

In Bussen und im Unterricht: Planung und Sicherheit zum Schulstart gefordert

Für einen sicheren Unterricht habe die Gemeindeverwaltung in Kirchhundem bisher zu wenig getan, finden die Grünen.
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Beispielfoto: Für einen sicheren Unterricht habe die Gemeindeverwaltung in Kirchhundem bisher zu wenig getan, finden die Grünen.

Die Grüne Fraktion in Kirchhundem hat die Gemeindeverwaltung erneut darauf hingewiesen, dass bisher keine Vorbereitungen für einen erneuten Schulstart in Zeiten von Corona getroffen wurden.     

Kirchhundem - „Die Sorgen der Eltern wegen der hohen Infektionsgefahr in den Schulbussen und im Unterricht scheinen der Verwaltung egal zu sein.“, so Mike Warnecke, Sprecher der Fraktion. In einem Antrag fordert die Fraktion den Bürgermeister deshalb auf, endlich zusätzliche Busse einzusetzen, „sodass eine Besetzung zu lediglich 50 Prozent im Vergleich zur üblichen erlaubten Sitz- und Stehplatzzahl erreicht wird. Entsprechende Busse dafür sollen bei den örtlichen Busunternehmen angefragt werden. Die Verwaltung stellt darüber hinaus einen Antrag zur Kostenübernahme von 100 Prozent der Mehrkosten beim Land NRW“, heißt es in dem Antrag. 

Darüber hinaus drängt die Fraktion sich auf die Szenarien eines erneuten Schulanfangs vorzubereiten. So hat das Land NRW bereits zu Beginn der Winterferien drei Möglichkeiten des Schulbetriebs erläutert. Doch im Rathaus habe man sich nach bisherigem Kenntnisstand auf keines der Szenarien vorbereitet. Dabei wollen sowohl Kinder als auch Eltern und Lehrer Planung und Sicherheit haben. Hier sei dringender Handlungsbedarf geboten.

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