Bienenvölker, Schmetterlingshotel und Co - vielfältige Projekte beim innogy Wettbewerb

Sekundarschule Hundem-Lenne gewinnt Klimaschutzpreis

Die Gewinner des „innogy Klimaschutzpreises 2019“ wurden von Bürgermeister Andreas Reinéry und innogy-Kommunalberater Achim Loos ausgezeichnet.

Kirchhundem - Bürgermeister Andreas Reinéry und Achim Loos von innogy SE freuten sich die Preisträger des „innogy Klimaschutzpreises 2019“ in der Sekundarschule Hundem-Lenne auszeichnen zu dürfen. 

Bereits seit 1998 wird der Preis in der Gemeinde ausgelobt und bislang wurden 80 Preisträger geehrt. Mit dem Klimaschutzpreis sollen Projekte prämiert werden, die zum effizienten Einsatz von Energie und zur Erhaltung natürlicher Umweltbedingungen, zur Verminderung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen sowie zur Förderung von Verantwortung im Umgang mit der Umwelt in der Gemeinde beitragen. Dazu soll der Umgang mit der Natur und der Umwelt nachhaltig gestaltet und das Engagement der Bürger für die Umwelt gewürdigt werden. Reinéry und Loos bedankten sich bei den Preisträgern für die Initiative und Durchführung der vielfältigen Maßnahmen zum Umweltschutz und für die Teilnahme am Wettbewerb. Dabei wurde insbesondere die Anzahl und die Qualität der eingereichten Wettbewerbsbeiträge betont, denn diese würden veranschaulichen, welchen hohen Wert die Bildungseinrichtungen und Vereine in der Gemeinde Kirchhundem dem Umweltschutz und der Umweltbildung beimessen. 

Preisträger 2019

Bürgermeister Reinéry und Loos zeichneten vier Teilnehmer des Projektes mit dem Klimaschutzpreis aus. Den ersten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro erhielt die Sekundarschule Hundem-Lenne für ihr Projekt „Let‘s be(e) friendly – Eine für alle, alle für eine“, in dem ein Bienenvolk auf dem Schulhof angesiedelt und zuvor mehr als 30 Obstbäume und eine Blumenwiese gepflanzt wurde. Außerdem wurden sie für die Mitwirkung am Gemeinschaftsprojekt „Waldklassenzimmer“ ausgezeichnet. Über 400 Euro und den zweiten Platz freuten sich der Katholische Kinderkarten St. Peter und Paul und die Katholische Grundschule St. Christopherus. In dem Gemeinschaftsprojekt „Waldklassenzimmer“ können die Kinder die Natur erforschen und von und mit ihr lernen. Der Unterricht soll ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge in Wald und Natur näherbringen. Darüber hinaus befasste sich der Katholische Kindergarten St. Peter und Paul mit Insekten und deren Lebensraum. So wurde ein Schmetterlingshotel aufgehängt und der Lebensraum der Insekten erforscht. Selbstgebaute Vogelkästen, Waldsofas, Waldbollerwagen und das Züchten von Schmetterlingen gab es an der Katholischen Grundschule St. Christopherus neben dem „Waldklassenzimmer“. Der Katholische Kindergarten St. Antonius „Spatzennest“ wurde für das Projekt „Wasser ist die Quelle des Lebens“ mit dem dritten Platz und 100 Euro ausgezeichnet. Der Schwerpunkt des Projekts lag auf der Bedeutung des Wassers für das Leben und der daraus resultierenden Verantwortung im Umgang mit Wasser im Alltag.

Teilnahmebedingung 

Bis zur Bewerbungsfrist Ende Oktober waren insgesamt sieben Wettbewerbsbeiträge eingereicht worden. Der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Gemeindeentwicklung des Rates der Gemeinde Kirchhundem vergab in Abstimmung mit innogy SE die Platzierungen und Preisgelder. Fünf der sieben Beiträge entsprachen den Wettbewerbsbedingungen. Teilnehmen konnten Bürger, Personengruppen, Schulen, Kindergärten, Vereine, Institutionen und Firmen mit Sitz in Kirchhundem, die Projekte, Maßnahmen oder praktische Aktivitäten insbesondere mit Maßnahmen zur Verminderung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen wie Lärmschutz, CO2 Reduktion oder der Erhaltung des natürlichen Lebensraumes, Maßnahmen zur spürbaren Umweltverbesserung wie die Erhaltung oder Neuanlage von Grün- und Erholungszonen, Maßnahmen zur wirkungsvollen Energieeinsparung und Maßnahmen zur Förderung von Verantwortung im Umgang mit der Umwelt planten oder durchführten. Bei der Ausschreibung des Preises standen nicht nur die Auszeichnungen für verantwortungsvolles, gemeinschaftliches Handeln zum Nutzen der Umwelt im Vordergrund, sondern auch die ideelle Anerkennung und Wertschätzung für bürgerschaftliches Engagement und umweltorientiertes Denken. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare