Josef Löcker ist 102 Jahre geworden

Josef Löcker an seinem 102. Geburtstag. Links von ihm Bürgermeister Grobbel, Pfarrer Wagener und Pastor Schulte, dahinter sein Bruder Fritz Löcker und rechts, Pater Nies und Pfarrer Humberg. Foto: Jochen Krause

Mit körperlicher Gesundheit, erstaunlicher geistiger Aufmerksamkeit, erlebte Josef Löcker im Hause seines Neffen Schönemund-Henkel in Heinsberg seinen 102. Geburtstag.

Als Pfarrer seit dem Jahre 1938 und Geistlicher Rat i.R. ist der Altersjubilar Josef Löcker der älteste Priester im Erzbistum Paderborn, die Conzelebration bei der heiligen Messe am Altar für seine Mitmenschen für ihn noch heute eine Selbstverständlichkeit geblieben. Tief gläubig dabei in sich gekehrt.

So wie man den Sauerländer weithin kennt und schätzt, der im Ruhestand noch fast zwei Jahrzehnte die Gemeinde Marmecke betreute und im hohen Alter in der Alten- und Krankenpflege die Menschen in den heimischen Kirchengemeinden betreute. Gratulanten waren wieder gekommen, die ihm stabile Gesundheit und Wohlergehen und weitere Lebensfreude wünschten, voran sein 91-jähriger Bruder Fritz Löcker, Oberamtsrat i.R. in Herrntrop. Für alle hatte der hochbetagte Josef Löcker ein freundliches Lächeln, für Kirchhundems Pfarrer Wagener mit Pastor Schulte, Pater Nies vom Kloster Maria König, dem Geistl. Rat i.R. Humberg.

Und nachdem Bürgermeister Michael Grobbel, der in seinem Laudatio die Grüße der heimischen Bevölkerung mit einer Urkunde übermittelte, die persönlichen Gratulationsschreiben des NRW-Ministerpräsidenten Rüttgers und von Landrat Beckehoff vorlas und diese überreichte, hinterließen bei dem 102-jährigen Freude und Dankbarkeit. Wie die Geburtstagswünsche von Ministerpräsidenten Rüttgers in Versform, vorgetragen von Grobbel:

"Genieße still zufrieden den sonnig heitren Tag. Du weiß nicht, ob hienieden ein gleicher kommen mag. Es gibt so trübe Zeiten, da wird das Herz uns schwer, dann wogt von allen Seiten um uns ein Nebelmeer. Da wüchse tief im Innern die Finsternis mit Macht, ging nicht ein süß Erinnern als Mondlicht durch die Nacht." Von Josef Rüttgers unterzeichnet mit dem Zusatz: "Mit diesem Gedicht möchte ich Ihnen ganz herzlich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zu Ihrem 102. Geburtstag gratulieren und wünschen Ihnen, dass Sie noch mehr solch schöne Feste begehen mögen."

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