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Jubiläum wird vorbereitet

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Die Albaumer hatten Kreisheimatpflegerin Susanne Falk eingeladen.
Die Albaumer hatten Kreisheimatpflegerin Susanne Falk eingeladen.

In einer gut besuchten Dorfversammlung wurden für das große Jubiläum von Albaum im Jahre 2013 erste Entscheidungen getroffen.

Für die mehr als 30 Besucher der Besprechung waren die Vorträge der Kreisheimatpflegerin Susanne Falk und des Gemeindearchivars Martin Vormberg motivierend, denn hier wurde für alle Teilnehmer deutlich, welche Bedeutung solche Jubiläen haben.

Kreisheimatpflegerin Susanne Falk "Die Rückschau von 700 Jahren Dorfgeschichte ist gleichzeitig auch die Gestaltung für die Zukunft. Ziel des Jubiläums sollte auch sein, dass etwas Bleibendes entsteht. Das kann durch den geplanten gestaltenden Dorfentwicklungsplan erreicht werden." In die gleiche Richtung gingen die Anregungen des Gemeindearchivars Vormberg. Der Ort Albaum wurde 1313 erstmals erwähnt. Martin Vormberg gab die Empfehlung: "Klammern sie in einer Chronik nicht die Nazizeit aus. Von der Fachwelt und späteren Generationen würde eine Dorfchronik nicht ernst genommen, wenn nicht offen und ehrlich über diese Zeit berichtet würde."

Für eine Dorfchronik ist Albaum bereits gut vorbereitet. Rolf Wilms hat sich schon seit vielen Jahren mit den örtlichen Daten und Abläufen beschäftigt. Zu der Diskussion über den Namen Albaum (im 14. Jahrhundert Altbom, Alt Bom) konnte Rolf Wilms sofort Stellung beziehen: "Der Ortsname Albaum bezieht sich nicht auf einen alten Baum, sondern auf einen Schlag-baum an der Landwehr, wobei "alt" den Gegensatz zu einem an anderer Stelle befindlichen, neueren Schlagbaum ausdrücken dürfte".

Drei Arbeitskreise gegründet

In der Versammlung wurden drei Arbeitskreise gebildet. Diese sollen für die nächste Sitzung am 25. September konkrete Vorschläge erarbeiten und dem Organisationsteam vorstellen. Insbesondere die Vorsitzende aller Vereine in Albaum sollen Anregungen geben, wie das Jubiläum durchgeführt werden soll. Die weiteren Arbeitsbereiche sind die Erstellung einer Chronik und die ergänzende Sammlung von Fakten zur Herz-Jesu-Kirche bzw. die früheren Kapellen in den beiden Ortsteilen.

Der federführende Heimat- und Förderverein ist mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden. Albrecht Sandholz bedankte sich bei den Referenten und bei den Teilnehmern für die konstruktiven Vorschläge. "Es ist sehr gut, dass sich alle Vereinsvorstände und auch junge Mitbürger beteiligen".

Stephan Becker, der jüngste und ein ideenreicher Teilnehmer in dem Arbeitskreis: "Es sollten noch mehr junge Frauen und Männer mitmachen. Diese Chance für die Gestaltung unseres Ortes müssen wir anpacken".

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