Keine Nachfolger in Sicht

Reinhard 'Max' Thiedemann (l.) und Konrad Schlechtinger können auf insgesamt 43 Jahre Vorstandstätigkeit im Gemeindesportverband Kirchhundem zurückblicken. Eine von ihnen gewünschte Nachfolge ist nicht in Aussicht. Foto: Dieter Dörrenbach

Bei der Mitgliederversammlung des Gemeindesportverbandes vor einigen Tagen kam es so, wie es beide vermutet hatten.

Der Vorsitzende Reinhard "Max" Thiedemann und der Schriftführer Konrad Schlechtinger fanden keine Nachfolger. Bereits im Vorfeld hatte man einige mögliche Kandidaten angesprochen.

Doch weder die, noch die anwesenden Mitglieder im "Hotel Höfer" in Welschen Ennest hatten "Interesse". "Nach 27 Jahren muss mal frisches Blut her", appellierte Reinhard Thiedemann an die Mitglieder.

Auch der Vorschlag doch noch eine Amtsperiode zu machen, denn dann hätte er glatte 30 Jahre voll und auch das "Rentenalter mit 65 erreicht", konnten den gebürtigen Würdinghauser nicht so recht überzeugen.

Am 17. Januar des kommenden Jahres jährt sich zum 27. Mal das Gründungsdatum dieses Gremiums, das die Unterstützung der verbandsangehörigen Vereine in allen Vereinsfragen, Sportförderung, Verhandlungen mit überörtlichen Verbänden, Hilfe bei Antragstellungen bezüglich Fördermittel und die Unterstützung bei Veranstaltungen, zu den Hauptaufgaben zählt. "Max" Thiedemann, einer der Gründer dieses Verbandes, war von Anfang an als Vorsitzender im Boot.

Zu den hervorragenden Leistungen des Lehrers zählen die ersten Austausche von Sportvereinen im Jahr 1986 mit der französischen Partnerstadt Houplines, die offizielle Gründung wurde am 19. Januar 1989 vollzogen. Heute leitet der engagierte Sportfunktionär den Verein "Freunde von Houplines e.V." und Schriftführer ist, wie könnte es anders sein, Konrad Schlechtinger.

Auch der Silberger will sein Amt im Gemeindesportverband nach 16 Jahren in andere Hände geben.

"Nicht im Regen stehen lassen"

Doch auch für diese Tätigkeit fand sich niemand. Somit wurde das bewährte Team einstimmig wieder gewählt, "denn wir lassen den Verband nicht im Regen stehen".

Beide hegten allerdings den Wunsch, im kommenden Jahr bereits ihre Ämter aufzugeben, wenn entsprechende Nachfolger präsent sind.

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