Rangelei mit Insassen

Mann springt vor Auto auf Straße und attackiert Fahrerin - Polizei nimmt ihn fest

In Kirchhundem sprang ein Mann vor einem Auto auf die Straße und attackierte die Fahrerin. Weil er in der Nacht weiter randalierte, nahm die Polizei ihn fest.
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In Kirchhundem sprang ein Mann vor einem Auto auf die Straße und attackierte die Fahrerin. Weil er in der Nacht weiter randalierte, nahm die Polizei ihn fest. (Symbolbild)

Ein 22-jähriger Mann hat am Sonntag in Kirchhundem mehrere Polizei-Einsätze ausgelöst. In einem Fall sprang er vor einem Auto auf die Straße und attackierte dessen Fahrerin. Am Ende landete er in der Zelle.

Kirchhundem - Die Polizei wurde nach eigenen Angaben in der Nacht zu Sonntag zu einer Ruhestörung in der Hundemstraße in Kirchhundem alarmiert. Eine Frau berichtete von einer Rangelei, die dort stattfinden solle.

Vor Ort trafen die alarmierten Beamten auf fünf Personen, von denen vier verletzt gewesen seien. Die Beteiligten erzählten ihnen daraufhin, wie es zu der Auseinandersetzung gekommen sei.

Kirchhundem: Mann springt vor Auto auf Straße und attackiert Fahrerin

Demnach sei eine 44-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Hundemstraße in Richtung Kirchhundem unterwegs gewesen, nachdem sie nach eigenen Angaben ihre erwachsenen Kinder sowie deren Freunde von einer Party abgeholt habe. Kurz vor dem Ortseingangsschild habe sie dann eine Person gesehen und daher ihren Wagen abgebremst. Kurz bevor die Frau an dem unbekannten Mann vorbeigefahren sei, sei der plötzlich vor ihrem Auto auf die Straße gesprungen. Die 44-Jährige habe sofort eine Vollbremsung gemacht, um eine Kollision mit dem Mann zu verhindern.

Weil sie sich dann nach dem Unbekannten erkundigen wollte, habe sie das Fenster der Fahrertür geöffnet. Der Mann habe daraufhin unvermittelt durch das Fenster gegriffen und der Fahrerin am Pullover gezogen. Die weiteren Insassen des Autos seien ihr dann zur Hilfe gekommen, wobei es zu einem Gerangel gekommen sei, bei dem die vier leicht verletzt worden seien. Der Unbekannte selbst sei unverletzt geblieben und habe den Ort des Geschehens nach der Klärung durch die Polizei verlassen. Die Beamten schrieben unterdessen eine Anzeige gegen den 22-Jährigen.

Kirchhundem: 22-Jähriger bespuckt und bepöbelt Polizisten

Doch die Polizei hatte im Verlauf der Nacht noch einmal mit dem Mann zu tun: Anwohner hätten später erneut gemeldet, dass der 22-Jährige in der Hundemstraße in Kirchhundem lautstark pöbeln würde. Polizisten ermahnten ihn vor Ort zur Ruhe, doch er habe sich uneinsichtig gezeigt. „Aufgrund seines aggressiven Verhaltens sollte er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden“, berichtet wie Polizei.

Der 22-Jährige habe sich „jeglichen Polizeimaßnahmen“ widersetzt und die Beamten bespuckt und bepöbelt. Zudem habe er versucht, sie auf dem Weg ins Gewahrsam durch Kopfnüsse zu verletzen, was ihm laut Polizei aber nicht gelang. Die Polizisten schrieben im Nachgang eine weitere Anzeige gegen den Mann, der neben einem Alkoholtest auch eine Blutprobe abgeben musste. Bis zur Ausnüchterung musste er im Gewahrsam bleiben.

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