Zum letzten Mal Rock in der Turbinenhalle

Am kommenden Dienstag, 2. Oktober, findet die letzte Würdinghauser Zeltparty statt. An diesem Abend gibt es neben einer super Musik sicherlich viel zu erzählen aus ?Zwanzig Jahren Zeltparty?.

Selbst ein wenig Wehmut kann ganz schön rocken, das wird sich am Dienstag, 2. Oktober, in der Hundemtalhalle in Würdinghausen zeigen. Denn dann steht dort die letzte Zeltparty auf dem Programm – nach sage und schreibe 20 Jahren. Zum letzten Mal heißt es dann "Rock in der Turbinenhalle".

Los geht es um 20 Uhr, Eintritt pro Person (Mindestalter: 18 Jahre) beträgt 4 Euro. Musikalisch geht es zurück zu den Wurzeln: DJs aus guten alten Zeiten legen Hits aus zwei Jahrzehnten Zeltparty auf: Rock, Pop, 80er, 90er, aber auch das Beste von heute.

Eine Erfolgsfete nimmt nach zwei Jahrzehnten ihren Abschied aus dem Veranstaltungskalender. So viel steht schon fest, bevor die letzte Zeltparty ihren Lauf nimmt, und fest steht auch, dass es bei diesem Abschied krachen muss.

In 20 Jahren haben sich viele Zeltparty-Hits in den Playlisten der DJs angesammelt und sie sollen am Abend vor dem Tag der Deutschen Einheit allesamt zum Besten gegeben werden. Rock- und Popsongs für Jung und Alt sollen eine vortreffliche Stimmung garantieren – wie es bei der Zeltparty Tradition ist. 1993, im ersten Zeltpartyjahr, hätten sich die damaligen Veranstalter, einige Würdinghauser Jungschützen, ohnehin nicht träumen lassen, was für eine Erfolgswelle ihre Party durch die nächsten Jahre und Jahrzehnte tragen würde.

Maskottchen: Bart Simpson

Schließlich war die ganze Idee eigentlich der Jugendgruppe "Die Absoluten" entsprungen, die zuvor im Pfarrzentrum einige Discos für Jugendliche organisiert hatte. Doch 1993 beschloss der Vorstand des Schützenvereins, die Jugendarbeit zu forcieren. Ein Scheibenschießen für Jungschützen wurde initiiert, unmittelbar vor dem Schützenfest sollte es eine Discoveranstaltung für die Jugend geben.

So hob die ehemalige Leitung der erwähnten Jugendgruppe die Zeltparty aus der Taufe, ein Maskottchen war auch schnell gefunden: Bart Simpson. Mit ihm wird es auch am 2. Oktober ein Wiedersehen geben. In den folgenden Jahren änderte sich das Partykonzept geringfügig: 1998 zog die Fete vom Zelt in die Halle um, doch dem Grundgedanken blieb sie treu: Die Zeltparty stand weiterhin für beste Musik, mal von CD, mal live, und gut gelaunten Gästen. Deshalb hoffen die Veranstalter vom Schützenverein Würdinghausen auf dieselben vielen Besucher, die der Zeltparty in den vergangenen 20 Jahren die Treue gehalten haben. Infos zur letzten Zeltparty gibt’s auch im Netz: www.facebook.com/Zeltparty

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