Aktion zur Entwicklung der katholischen Kirche

„Maria 2.0 – Auszeit“ auch im Rahrbachtal

Miteinander ins Gespräch über die Entwicklungen in der katholischen Kirche kamen die Teilnehmer an der Aktionswoche „Maria 2.0 – Auszeit“ im Rahrbachtal.

Rahrbachtal. Auch im Rahrbachtal gab es zwei Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche „Maria 2.0 – Auszeit“, mit der Frauen für Veränderungen in der katholischen Kirche eintraten.

„Wer noch vor vier Wochen glaubte, das gehe vorbei, das seien nur ein paar Frauen, die protestieren, irrte. In den Medien wurde das Thema in den letzten drei Wochen größer. Die meisten Priester und fast alle Bischöfe schwiegen, wenige unterstützen die Initiative. Aufzuhalten war die Aktion, die in Münster begann, nicht mehr“, so Sylvia Greiten, Pfarrgemeinderatsmitglied. 

Sylvia Greiten weiter: „Forderungen nach Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche, die Forderung der Gleichstellung von Männern und Frauen in der Kirche, Forderungen nach Veränderungen – letztlich die Zukunft der Kirche – liegen den Menschen, die sich an der Aktion beteiligten, am Herzen.“ 

„Die Diskussion wird weitergehen“

Auch im Rahrbachtal initiierte eine Gruppe von Männern und Frauen zwei Angebote zur Auseinandersetzung mit den Themen. Die Resonanz auf die Veranstaltungen von „Maria 2.0 – Auszeit“ und ein von Laien gestalteter Wortgottesdienst unter dem Thema „Kirche von morgen“ überraschte vor allem durch die Intensität und Offenheit der Gespräche und die Zusammensetzung der Teilnehmenden aus vielen Orten im Umkreis.

 In beiden Veranstaltungen schrieben die Teilnehmenden auf Postkarten, was sie sich für die Zukunft der Kirche wünschen. Die Postkarten werden an den Erzbischof in Paderborn gesendet, verbunden mit der Bitte, sich in der Bischofskonferenz im September für Reformen einzusetzen.

„Die Diskussion über Veränderungen in der Kirche wird weitergehen“, davon ist die engagierte Katholikin überzeugt. „Bereits jetzt ist absehbar, dass bundesweit weitere Veranstaltungen geplant werden. Auch im Rahrbachtal werden weitere Veranstaltungen vorbereitet, die Menschen über die Zukunft der Gemeinden in unseren Orten ins Gespräch bringen sollen.“

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