Nach 39 Jahren kommt mal wieder ein König aus Flape

Markus Wesener regiert die Schützen in Kirchhundem

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Seit Samstag regieren sie im Zentralort der Gemeinde Kirchhundem: das Königspaar Markus und Kirstin Wesener sowie das Jungkönigspaar Frederik Henrichs und Kathrin Lütticke. Fotos: Dieter Dörrenbach

Kirchhundem - Erstmals nach 39 (!) Jahren kommt der König des Kirchhundemer Schützenvereins wieder aus Flape. Markus Wesener machte es Robert Tepel nach, der 1980 die Regentschaft in Kirchhundem innehatte. Wesener wurde am Samstagmittag nach 60 Minuten nach dem 170. Schuss begeistert gefeiert.

Vor allem der erst vor einem Jahr gegründete „Flaper Königsclub“ war nicht zu halten, denn gleich im zweiten Jahr des Bestehens einen König zu präsentieren, ist eine tolle Geschichte. 

Der 53-jährige neue Regent gehört der Korporalschaft „Flapetal“ an. „Es war eine Entscheidung , die im Vorfeld getroffen wurde. Beim Aufhängen der Fahne kam die Idee, nach der Gründung unseres Königsclubs vor einem Jahr direkt einen Königsanwärter ins Rennen zu schicken. Zudem war es aber auch das 50-jährige Königsjubiläum meiner Schwiegereltern Reinhard und Doris Müller. Es ist ein tolles Gefühl, wenn so eine große Gemeinschaft hinter einem steht“, so der Geschäftsführer eines Würdinghauser Unternehmens, der Ehefrau Kirstin (49) zur Mitregentin erkor.

„Wir sind stolz auf euch“, so der Vorstand des Kirchhundemer Schützenvereins zu den Jubilaren. Neben den Mitgliedsjubilaren und Jubelmajestäten wurden auch Dieter Poggel und Christoph Japes für 30-jährige engagierte Vereinsarbeit mit einem Präsent ausgezeichnet (für Vollbild oben rechts klicken).

Markus Wesener, der in der Knappenkapelle Meggen Tenorhorn spielt, trägt voller Stolz die Königskette. Die Insignien sicherten sich Jens Gehrig (Zepter), Georg Cordes (Apfel) und Andreas Bresche (Krone). 

Neuer Jungschützenkönig ist seit Samstagmittag Frederik Henrichs, der nach 30 Minuten das Rennen mit dem 99. Schuss gegen Steffen Wesener, Sohn des Königs Markus Wesener, und Laurin Aßmann für sich zu entschied. Auch für den 19-jährigen Mechatronik-Auszubildenden war es der erste Versuch. „Es ist einfach alles nur euphorisch“, so der überglückliche Jungschützen-Regent. Mit dem Fahnenoffizier im Schützenverein regiert seine Freundin Kathrin Lütticke aus Drolshagen. Als Hobbys nennt der neue Jungschützenregent, der der Korporalschaft „Hundemtal“ angehört, die Feuerwehr Kirchhundem, den Musikverein Rinsecke-Oberhundem und MTB-Fahren. Hier freuten sich Simon Wollny (Krone), Marvin Tröster (Apfel) und Jannik Kampmann (Zepter) über die Preise.

Bestens angenommen wurde beim Kirchhundemer Schützenfest am Wochenende der neu geschaffene Dorfplatz im Zentrum (für Vollbild oben rechts klicken).

Den Höhepunkt des dreitägigen Schützenfestes bildete am Sonntagnachmittag der große Festzug durch den Ort. Viele Zuschauer bestaunten die neuen Königspaare und die Hoftisch-Damen in ihren schicken Kleidern.

Bewährt hat sich die Einbeziehung des Dorfplatzes gegenüber dem Rathaus. Bis auf die fehlenden Königsanwärter erlebte Kirchhundem wieder ein dreitägiges stimmungsvolles Fest mit vielen netten Gesprächen und einer tollen Gemeinschaft. 

Von den befreundeten Nachbar-Schützenvereinen waren Abordnungen aus Brachthausen, Würdinghausen, Hofolpe, Altenhundem und Langenei-Kickenbach sowie die Hubertus-Kompanie Ratingen präsent.

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