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MuT-Sauerland startet ein Crowdfundingprojekt

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In dem Film spielt die Sängerin „Elvira“ alias Johanna Willmes die Hauptrolle.
In dem Film spielt die Sängerin „Elvira“ alias Johanna Willmes die Hauptrolle.

Silberg – MuT-Sauerland startet ab dem 4. September bei der Volksbank Bigge Lenne online ein Crowdfundingprojekt unter der Rubrik „Viele schaffen mehr“. Denn das Kulturgut Schrabben Hof in Silberg soll barrierefrei gestaltet werden, damit Menschen mit Gehbehinderung alle Kulturangebote erreichen können. Es sind umfangreiche Pflasterarbeiten und die Installation eines Hublifts nötig.

Seit Wochen arbeitet das ganze Dorf fieberhaft an der Umsetzung. Es gibt finanzielle Unterstützungen, auch seitens Land und Gemeinde. Doch durch die Coronazeiten und fehlende Einnahmen geht den Vereinen MuT-Sauerland und MiniCartCub Deutschland das Geld aus. MuT-Sauerland startet daher bei der Volksbank Bigge Lenne online ein Crowdfundingprojekt unter der Rubrik „Viele schaffen mehr“. 

In der Videoreihe „MuT tut gut“ sorgt ein Filmclip für die entsprechende Bewerbung. In diesem Film spielt die Sängerin „Elvira“ alias Johanna Willmes die Hauptrolle. Johanna ist 21 Jahre alt, eine junge Frau mit Handicap, die sich nicht unterkriegen lässt. Sie arbeitet in den Werthmann-Werkstätten der Caritas in Meggen. Ihr großer Traum ist es, Schauspielerin oder Sängerin zu sein. „Der Traum vom Fliegen“ ist ihr Song, dient als Filmsong in dem Werbeclip und ist somit musikalischer Träger des Crowdfundingprojektes. Er ist nun offiziell im Handel erhältlich. Außer Johanna haben auch noch etliche andere Mitarbeiter der Werthmann-Werkstätten am Film mitgewirkt. Ziel ist es, bis zum 1. November mindestens 10.000 Euro zu erreichen. Für jeden, der 10 Euro gibt, spendiert die Volksbank 10 Euro dazu. 

Das Kulturgut ist am Sonntag, 13. September, von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Hier kann man sich persönlich über die Fortschritte der Bauarbeiten einen Eindruck verschaffen. „Viele schaffen mehr“ ist auch hier das Motto. Die rund 60 beteiligten Ehrenamtler haben bereits schon über 1200 Arbeitsstunden in die Maßnahmen investiert. Das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen. Die reich bestückte Trödelscheune ist ebenfalls geöffnet. Im improvisierten Biergarten kann man Kaffee und Kuchen genießen. Auch für Livemusik ist gesorgt. Das Museum ist geschlossen. Es herrschen die üblichen Coronaregeln.

Gefördert werden die Baumaßnahmen unter anderem im Rahmen des Programms für die Erneuerung und Entwicklung von Dörfern in NRW: dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Der Hublift speziell wird gefördert im Rahmen des „Soforthilfeprogramms Heimatmuseen“, ein Projekt des Deutschen Verbandes für Archäologie

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