Neues Hochregallager

Mit einem symbolischen Knopfdruck wurde das neue Mennekes-Hochregallager im Beisein der Gäste gestartet.

In Neudorf wurde am 19. September das neue Hochregallager von Technoplast offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das Unternehmen der Mennekes-Gruppe hatte hierzu Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und Nachbarn eingeladen.

Nach der offiziellen Begrüßung der Gäste durch die Geschäftsführer Paulinus Pauly und Volker Lazzaro würdigten die Redner das Engagement von Mennekes in der Region. Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok, CDU-Landtagsfraktionsvorsitzender Steffen Flath, Landrat Frank Vogel und Bürgermeister Udo Ott waren sich in ihren Ansprachen einig, dass Technoplast in Neudorf ein positives Beispiel für die wirtschaftliche Stärkung der Region und als bedeutender Arbeitgeber zu sehen ist. Heute beschäftigt das Unternehmen 122 Mitarbeiter, davon sechs Auszubildende in verschiedenen Berufen.

Nach den Reden der politischen Vertreter sprach Walter Mennekes zu den Gästen. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden bei Planung und Umsetzung des neuen Hochregallagers. Ein besonderes Lob zollte er auch den Mitarbeitern, die teils schon viele Jahre im Unternehmen beschäftigt sind, und die sich mit "ihrem" Unternehmen identifizieren.

Bevor das neue Hochregallager seiner Bestimmung übergeben wurde, gaben die Gesellschafter Walter und Christopher Mennekes die Umfirmierung des Unternehmens von Technoplast GmbH in Mennekes Elektrotechnik Sachsen GmbH bekannt. "Mit dem neuen Namen möchten wir zweierlei ausdrücken: Einmal soll deutlich werden, dass das Unternehmen vollwertiger Teil der Mennekes-Gruppe ist. Zum anderen möchten wir unser Bekenntnis zum Standort hier in Sachsen, in Neudorf, dokumentieren", schildert Christopher Mennekes die Beweggründe für die Umfirmierung.

Investitionen in deutsche Standorte

"Auch wenn Mennekes ein global agierendes Unternehmen ist, unsere Wurzeln sind in Deutschland und wir wissen die deutschen Tugenden in Bezug auf Qualität und Zuverlässigkeit zu schätzen. Deshalb werden wir auch in Zukunft in unsere Standorte in Deutschland investieren. Geplant sind der Ausbau des Verwaltungsbereiches und die weitere Modernisierung des Maschinenparks in Neudorf. Denn nur durch permanente Investition in unsere Standorte können wir bestehende Arbeitsplätze sichern und neue Arbeitsplätze schaffen.", so Christopher Mennekes weiter.

Um die Verbundenheit mit dem Standort Neudorf, der Gemeinde und den Bürgern zu bekräftigen, überreichte Walter Mennekes einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an Bürgermeister Udo Ott als Spende für die örtliche Freiwillige Feuerwehr, den Sportverein sowie den Kindergarten.

Im Anschluss führte Walter Mennekes die Ehrengäste, zu denen neben den Rednern auch Günter Baumann (MdB CDU) und Matthias Lißke als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH zählten, persönlich zum Kommissionierplatz des neuen Hochregallagers. Mit einem symbolischen Knopfdruck wurde der Betrieb gestartet und wie von Geisterhand lieferte das Lagerfahrzeug Mennekes-Bitboxen, die an die Anwesenden verteilt wurden. Beim anschließenden Rundgang durch den Betrieb hatten die Gäste Gelegenheit, sich ein eigenes Bild des Vorzeigebetriebes in Neudorf zu machen.

In den letzten vier Jahren investierte Mennekes über acht Millionen Euro in Neudorf, allein drei Millionen Euro kostete der Bau des neuen Hochregallagers, welcher im Juni 2011 begann und im August 2012 planmäßig fertiggestellt wurde. Die Planung erfolgte gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut.

Neben der Fertigung von Kunststoffspritzteilen werden in Neudorf auch Edelstahlgehäuse sowohl für Steckdosen-Kombinationen als auch für Ladestationen gefertigt. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen auch über Montagekapazitäten für die Montage von Baugruppen. Mennekes Elektrotechnik Sachsen fertigt nicht nur für den Eigenbedarf der Mennekes-Gruppe, sondern auch für andere Unternehmen.

Die Mennekes Elektrotechnik Sachsen verfügt heute über einen umfangreichen Maschinenpark für die Kunststoff- und Metallbearbeitung. Dazu kommen Montagemöglichkeiten für die unterschiedlichsten Anforderungen.

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