Ehrung während des Nikolausmarktes 

Lydia Lawicki ist Würdinghauserin des Jahres

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Ein Highlight beim Würdinghauser Nikolausmarkt war der Besuch des Heiligen Mannes, der für jedes Kind eine Tüte mitgebracht hatte.

Würdinghausen. „Klein aber fein“, präsentierte sich der Würdinghauser Nikolausmarkt auf dem Parkplatz bei Hotel und Blumen-Kinner am Sonntag, der zum 23. Mal stattfand und so schon Tradition hat.

Rainer Heitschötter eröffnete den „Markt der guten Taten“, denn der Erlös fließt karitativen und sozialen Zwecken zu. Der Ortsvorsteher dankte dem Orga-Team für das Engagement, wieder einen Nikolausmarkt zu veranstalten, der jedoch eine größere Besucherresonanz verdient hätte. 

Pünktlich zu Beginn der Veranstaltung hörte der Regen auf und die Besucher brauchten die Regenschirme nicht zu öffnen. Wie immer hatte der Veranstalter, der STG Würdinghausen für reichlich Abwechslung mit verschiedenen Verkaufsständen und musikalischer Unterhaltung gesorgt. Die Besucher konnten sich an Geschenk- und Bastelartikeln, einer Auswahl an selbstgestrickten Socken und einem Weihnachtsbaumverkauf erfreuen. 

Für vorweihnachtliche Musik sorgte die Musikgruppe Langenei und der neu gegründete Projektchor Würdinghausen, der auch die Besucher bei den Liedvorträgen mit einbezog. Bei Waffeln,  Bratwürstchen, wärmendem Glühwein sowie diversen Kaltgetränken konnten die Besucher ihren Hunger und Durst stillen. Wie immer gab es eine große Verlosung, bei der es Preise zu gewinnen gab. 

Nikolausmarkt in Würdinghausen

Ein Höhepunkt war der Besuch des Nikolaus, der von den Kindern sehnsüchtig herbei gesehnt wurde. Der Heilige Mann hatte so einige Fragen an die Kinder, bevor er die Tüten mit allerlei Süßigkeiten verteilte. Abschließendes Highlight war die Ehrung „Würdinghauser/in des Jahres 2018“. Großer Beifall kam auf, als Karl-Josef „Kalle“ Cordes den Namen bekanntgab. Es ist die 89-jährige Lydia Lawicki, die aus privaten Gründen nicht anwesend war. Diese Ehrung wird nachgeholt. Die 2018er Preisträgerin ist seit 45 Jahren als Küsterin in Würdinghausen tätig und wie Karl-Josef Cordes in seiner Laudatio sagte, eine „Institution des Ortes“. 

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