Hofolpe: „Butter bei die Fische“ mit mehr als 100 Teilnehmern

500 Powerstunden für die Kirche

Das Leitungsteam von „Butter bei die Fische“ stellte sich zum Start den Teilnehmern in der Hofolper Schützenhalle vor.

Hofolpe/Kirchhundem – Der Vorstand des Pastoralverbundsrates Kirchhundem hatte eingeladen, mehr als 100 Teilnehmer aus den zwölf Gemeinden kamen in die Hofolper Schützenhalle.

In intensiven fünf Stunden wurde unter dem Titel „Butter bei die Fische“ an der Umsetzung der Pastoralvereinbarung, der Entwicklung neuer Ziele und Schwerpunkte gearbeitet. 

Das Themenspektrum war groß: Kinder- und Jugendarbeit, Trauerarbeit, Kulturkirche Friedhofskultur, soziale Ausrichtung, synodaler Weg im Pastoralen Raum oder Kirche for future. Dazu kamen konkrete Projekte wie die Silberger Kulturkirche oder die Positionierung des Wallfahrtsortes Kohlhagen in Verbindung mit dem Geistlichen Zentrum, vertreten durch die Pallottinerpater Siegfried Modenbach und Jürgen Heite. Betina Zimmermann und Pfarrer Günter Eickelmann, die die Veranstaltung moderierten, luden ein zum offenen Dialog ohne Denk- und Sprachtabus.

So gab es auch ausreichend Raum für kritische Töne, aber auch eine noch größere Portion Engagement für die Zukunft der Kirche im Pastoralen Raum Kirchhundem. 

Zahlreiche neue Vorschläge und Ideen wurden nicht nur geboren und sauber dokumentiert, sondern es fanden sich auch für viele dieser Vorschläge engagierte Christen, die ihre Bereitschaft bekundet haben, an der Umsetzung mitzuwirken. Das Besondere dabei: Die Grenzen der zwölf einzelnen Kirchengemeinden werden überschritten, die Kooperation der Akteure wächst, was an dem Abend in den zehn Kleingruppen deutlich erlebbar war. 

Ein übergreifender Arbeitskreis der Verantwortlichen für die kirchlichen Friedhöfe, eine Initiative für einen Gemeinde--verbindenden Liturgiekreis, zahlreiche Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit oder zur Tourismuskirche, eine Schwerpunktausgabe des neuen Magazins „Perspektiven“ mit sozialen Themen, Raum für Gespräche mit Menschen mit Kirchenaustrittsgedanken, eine andere Organisation der Messzeiten, um den Gemeinden Gelegenheit zur Begegnung mit den Zelebranten zu geben – das sind nur einige der eingebrachten Vorschläge. Auf großes Interesse traf auch das Thema Tod und Trauer. Hier wurden Ideen zu Totengebeten und für spezielle Angebote für Trauernde überlegt. 

Angeregt wurden auch kirchliche Angebote zum Ausbildungsbeginn und zu anderen zentralen Punkten im Lebenslauf. Ergänzt werden diese Ideen durch das Engagement für einen Start in Silberg und auf dem Kohlhagen im kommenden Jahr und den Traum von einem mobilen Bauwagen für die Kinder- und Jugendarbeit. 

Fast 90 Prozent der Teilnehmer äußerten sich zufrieden oder sehr zufrieden mit der intensiven Veranstaltung und der dort praktizierten Arbeitsform, mehr als 80 Prozent sind es mit Blick auf die Ergebnisse. Eine Einzelperson hätte ein Vierteljahr dafür arbeiten müssen, was an diesem Abend geschafft wurde. 

Kommentar in einem Feedbackbogen: „Man hat das Gefühl, dass bei Kirche in Kirchhundem was vorangeht.“

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