Brandschutzerziehung mit attraktiven Mitteln

Rauchhaus und Malbuch

Die Feuerwehr Kirchhundem mit den neuen Materialien zur Brandschutzerziehung.

Kirchhundem. Kürzlich fand die offizielle Indienststellung des neuen Rauchdemohauses sowie des selbsterstellten Malbuches für die Brandschutzerziehung/Aufklärung im Feuerwehrgerätehaus Kirchhundem statt.

Kürzlich fand die offizielle Indienststellung des neuen Rauchdemohauses sowie des selbsterstellten Malbuches für die Brandschutzerziehung/Aufklärung im Feuerwehrgerätehaus Kirchhundem statt.

Das Malbuch wurde in stundenlanger Zusammenarbeit der Fachgruppenmitglieder Brandschutzerziehung/Aufklärung erstellt. Nur aufgrund von Spendenzusagen von Firmen aus der Gemeinde Kirchhundem konnte dieses Medium für die Kinder realisiert werden. Selbstverständlich sind die entsprechenden Firmen im Malbuch abgedruckt. Denen gilt ein ganz großer Dank.

Auf mehreren Seiten wurden aufwendige Malvorlagen, Informationstexte und ähnliches zusammengestellt. Dieses Malbuch wird die einzelnen ausgebildeten Brandschutzerzieher im gesamten Gemeindegebiet bei ihrer Arbeit in den hauptsächlich Kindergärten und Schulen maßgeblich unterstützen. Zum Abschluss jeder Veranstaltung soll jedes Kind ein Malbuch von seiner Feuerwehr bekommen. Die ersten Malbücher konnten bereits verteilt werden. Das Ergebnis waren strahlende Kinderaugen.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Nachwuchsförderung der Feuerwehr. Auch dieses soll durch das Malbuch nochmal unterstützt werden. Trotz noch zufriedenstellenden Zahlen im Bereich der Jugendfeuerwehr zeichnet sich hier ein Rückgang der Zuläufe ab.

Der demographische Wandel hat nun auch langsam die Freiwillige Feuerwehr erreicht. In verschiedensten Konzepten auf Landes- und Kreisebene wird laut über eine sogenannte Kinderfeuerwehr nachgedacht. Auch diese Herausforderung macht die Nachwuchsarbeit innerhalb einer Freiwilligen Feuerwehr nicht einfacher.

Die ehrenamtlichen Angehörigen des zählenden Fachbereichs „Brandschutzerziehung-/Aufklärung“ besuchen insbesondere die Kindergärten und Grundschulen im Gemeindegebiet, um den Kindern spielerisch zu erklären, wie ein Feuer verhindert werden kann oder - sollte doch einmal etwas passieren - wie man sich richtig verhält und einen Notruf absetzt.

Ebenfalls kürzlich angeschafft wurde ein sogenanntes Rauchhaus. Hiermit besteht äußerst eindrucksvoll die Möglichkeit die Rauchausbreitung bei einem Brand innerhalb eines Wohnhauses zu simulieren. Einzelne Räume können mit Kunstnebel gefüllt werden. Unter der Decke angebrachte Rauchmelder springen laut an. Der im Realen lebensgefährliche Rauch kann aufgrund nicht geschlossener Türen von Zimmer zu Zimmer und auch von Stockwerk zu Stockwerk sehr anschaulich ziehen. Das Brandhaus kann aber auch zur Schulung von eigenen Einsatzkräften genutzt werden. Die richtige Taktik beim Einsatz von Hochleistungslüftern zum Entrauchen von Gebäuden muss gekonnt aber auch regelmäßig geschult werden.

Der Beigeordnete der Gemeinde Kirchhundem Tobias Middelhoff sowie der Leiter der Feuerwehr Peter Schmidt stellten diese beiden attraktiven Mittel zur Brandschutzerziehung offiziell in Dienst und bekamen von der Fachgruppe eine entsprechende eindrucksvolle Vorführung.

Bei Fragen oder Anregungen zum Thema Brandschutzerziehung steht die Feuerwehr Fachgruppe gerne über die Homepage www.Feuerwehr-Kirchhundem.de oder per Email unter Brandschutzerziehung@Feuerwehr-Kirchhundem.de zur Verfügung.

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