Caritasverband realisiert ein lange geplantes Projekt in der Gemeinde Kirchhundem

Richtfest am focus-Wohnhaus in Welschen Ennest

Daumen hoch für das Wohnprojekt: Die Caritas-Verantwortlichen und künftigen Bewohner der Einrichtung freuen sich auf die baldige Fertigstellung des focus-Wohnhauses „Am Cölschen Heck“. Foto: Caritas

Welschen Ennest - In der Pfarrer-Sauerwald-Straße in Welschen Ennest geht es zügig voran: Sechs Monate nach der Grundsteinlegung sind die Rohbauarbeiten für das focus-Wohnhaus für 24 Menschen mit Behinderung mitten im Ortskern abgeschlossen.8

Mit dem fünften Wohnhaus seiner Art realisiert der Caritasverband ein lange geplantes Projekt in der Gemeinde Kirchhundem. Jetzt schwebte der Richtkranz über dem focus-Wohnhaus „Am Cölschen Heck“ und es wurde mit vielen Gästen gefeiert. 

Ein erstes sichtbares Zeichen, dass sich auf dem neuen Caritas-Gelände etwas tut, wurde mit dem ersten Spatenstich Ende April gesetzt. Die historische Villa Neuhaus, die um einen modernen Erweiterungsbau ergänzt wird, bietet ab kommendem Sommer den Bewohnern sowie Tagesgästen ein neues Zuhause und abwechslungsreiche tagesstrukturierende Angebote. „Das Haus wird ein lebendiger Ort in der Mitte von Welschen Ennest werden. Unsere Bewohner sind hier mittendrin, und das ist gut und richtig so“, betonte Lothar Epe, Vorsitzender des Caritasrates, anlässlich des Richtfestes. 

Mit der Schaffung von 24 Wohnhausplätzen inklusive Kurzzeitbetreuungsplatz und ebenso vielen Plätzen für die Tagesstruktur schließt der Caritasverband eine weitere Versorgungslücke in der Region. In wohngebietstypischer Bebauung entsteht ein barrierefreies Wohnumfeld für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung. „Die Gegebenheiten für den täglichen Bedarf sind ebenso vorhanden wie eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr“, betont die künftige Wohnhausleierin Julia Wölck. 

Das zweigeschossige barrierefreie Wohnhaus – eine Verbindung aus historisch und modern – ist ein Baukörper mit großzügigen Fensterflächen und soll den Bewohnern sehr viel Wohnkomfort bieten und jederzeit einen Blick in die großzügige Grünanlage ermöglichen. Die Baukosten des Wohnprojektes direkt neben der künftigen „Caritaszentrale“ sind mit rund 3 Millionen Euro kalkuliert. Die Stiftung Wohlfahrtspflege, der Landschaftsverband, die NRW-Bank und auch zahlreiche Spender unterstützen die Finanzierung. 

Im August 2020 ist die offizielle Einweihung des Gebäudes in Welschen Ennest geplant. Am Rande  des Richtfestes versicherte Caritas-Vorstand Christoph Becker, dass es auch bei den weiteren Bauprojekten in unmittelbarer Nähe – der Caritas-Station und Caritas-Tagespflege sowie dem Um- und Erweiterungsbau zur neuen Geschäftsstelle, die demnächst von Rhode nach Welschen Ennest zieht, zügig vorangeht. 

Becker: „Wir sind in Bewegung. Nah. Am Nächsten.“

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