„Seien Sie echte Brückenbauer“

Pfarrer Heinrich Schmidt jetzt offiziell in Kirchhundem installiert

Pfarrer Georg Birwer, Generalvikar Alfons Hardt, Pfarrer Heinrich Schmidt sowie Alexander Schlüter vom Sekretariat Kirchenrecht im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn.

Kirchhundem/Paderborn. Zwei neue Pfarrer im Erzbistum Paderborn wurden jetzt von Generalvikar Alfons Hardt im Hohen Dom zu Paderborn in einer gottesdienstlichen Feier installiert. Durch das Aufsetzen seines Biretts übertrug Generalvikar Hardt Pfarrer Heinrich Schmidt die Pfarrei St. Peter und Paul in Kirchhundem – Pfarrer Schmidt ist gleichzeitig Leiter des Pastoralen Raums Kirchhundem (der Sauerlandkurier berichtete).

Ebenfalls übertrug Hardt Pfarrer Georg Birwer die Leitung der Pfarrei St. Dionysius in Herne, die zugleich Pastoraler Raum ist. Mit dem Ablegen eines Eids versprachen die Geistlichen, in den übertragenen Pfarrgemeinden den Gottesdienst zu feiern und die Sakramente zu spenden.

„Wir sind zu den Menschen gesandt, wir verkünden Gottes Wort“, sagte Generalvikar Hardt in seiner Ansprache. Indem die Installierung der neuen Pfarrer in der Krypta des Hohen Domes vor den Reliquien des heiligen Liborius stattfinde, werde die Glaubensgemeinschaft mit der französischen Partnerdiözese Le Mans deutlich – eine Vernetzung im Glauben, zu der auch das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn ermutige, erläuterte Generalvikar Hardt. 

Generalvikar Alfons Hardt übertrug Pfarrer Heinrich Schmidt die Pfarrstelle St. Peter und Paul in Kirchhundem durch Aufsetzen seines Biretts.

Die beiden neu installierten Pfarrer hätten künftig die Verantwortung für große Pastorale Räume. „Diese neue Situation ist eine Herausforderung. Deshalb danke ich Ihnen auch im Namen von Erzbischof Hans-Josef Becker für Ihren bisherigen Dienst und für die Bereitschaft, in diese neue Situation hineinzugehen.“ Für die bevorstehende Aufgabe wünschte Generalvikar Alfons Hardt Pfarrer Georg Birwer und Pfarrer Heinrich Schmidt: „Bleiben Sie authentisch und seien Sie echte Brückenbauer. Ich wünsche Gottes Segen dafür, dass Sie die Ihnen anvertrauten Menschen auffangen können, so unterschiedlich sie auch sind. Die Beziehung zu Jesus aufrechtzuhalten, ist dafür die wichtigste Grundlage.“

Nachdem die neuen Pfarrer das Glaubensbekenntnis gesprochen hatten, legten sie ihren Eid ab. Mit den Worten „Nachdem Sie mir Ihre Ernennungsurkunde vorgelegt, das Glaubensbekenntnis und den Eid abgelegt haben, sende ich Sie im Auftrag unseres Erzbischofs in die Pfarrgemeinde. Und indem ich Ihnen mein Birett aufsetze, übertrage ich Ihnen das Amt des Pfarrers dieser Gemeinde mit allen Pflichten und Rechten“, installierte Generalvikar Hardt die neuen Pfarrer. 

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