Eine Herkules-Aufgabe

Schützenverein Hofolpe-Heidschott bewirbt sich um Kreisschützenfest 2023

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Die Hofolper Schützen stimmten über die weitere Bewerbung für das Kreisschützenfest 2023 ab.

Hofolpe. Der in diesem Jahr 100 Jahre alt werdende Schützenverein Hofolpe-Heidschott steht vor einer Herkules-Aufgabe. Es geht hier nicht um die Feierlichkeiten des eigenen Jubiläumsfestes unter dem Motto „Heimat – Tradition – Freundschaft“, sondern um die Ausrichtung des Kreisschützenfestes (KSF) 2023.

Ein erster Schritt zu diesem Ziel haben die Schützen in ihrer Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Kordes erreicht, indem der Vorstand mit 68,9 Prozent der 74 anwesenden Schützen das Votum erhielt, sich weiter um die Bewerbung des Kreisschützenfestes zu bemühen. 24,3 Prozent waren dagegen und 10,8 Prozent enthielten sich der Stimme. Die endgültige Entscheidung fällt im Herbst bei einer Dorfversammlung. Bis dahin kann der Vorstand die Planungen für dieses Großereignis weiter betreiben.

Ist der Dorfentscheid positiv, wird eine Bewerbung ausgearbeitet, die in der Jahreshauptversammlung 2020 von den Mitgliedern dann final abgestimmt wird. Die Idee zur Ausrichtung des KSF 2023 kam beim Kreisschützenfest in Grevenbrück im vergangenen Jahr. In den vergangenen Wochen tat sich schon viel in Sachen Planung. Bei der Ausarbeitung wurden wichtige Punkte wie ausreichende Parkflächen, Busverkehr, Verlauf der Zugstrecke, Fragen der Sicherheit, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, Stromversorgung und Helferbedarf in Augenschein genommen. 

Die Gemeinde Kirchhundem sagte volle Unterstützung zu. Auch wurde schon ein Gespräch mit der Verkehrskommission des Kreises Olpe geführt. Sollte das Fest in Hofolpe stattfinden, wird es an dem Sonntag eine Vollsperrung der B 517 von 13 bis 21 Uhr geben. Geplant ist nämlich, dass die Festzelte am Ortseingang auf den Wiesenflächen aufgebaut werden sollen. Auch eine grobe Planung des Festablaufs ist schon ausgearbeitet worden und ein Gespräch mit dem Vorstand des Schützenvereins Grevenbrück, dem Ausrichter des letztjährigen KSF, zwecks „Erfahrungsaustausch“ hat bereits stattgefunden. 

Den Auftakt zum eigenen 100-jährigen Jubiläum bildet der Kommersabend am 6. April. Im Festhochamt um 17 Uhr wird die neu restaurierte Gründungsfahne gesegnet. Hier werden alle Fahnen der Gemeinde Kirchhundem am Altar der Hofolper Pfarrkirche zu sehen sein.

Anschließend findet um 19 Uhr in der Schützenhalle der offizielle Festakt statt. Das Jubiläumsfest geht vom 28. bis 30. Juni. Hierzu kündigten schon zehn Gastvereine ihren Besuch an. Insgesamt wird mit annähernd 1.000 Festbesuchern gerechnet.

Ein Jubiläum haben auch die Hofolper Meilertage, die vom 4. bis 8. September stattfinden.

Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Marcus Grotmann, Zugführer Marco Hatzfeld, stellvertretender Zugführer Christopher Heimes und Jungschützenzugführer Lucas König wieder gewählt.

Den Orden des Sauerländer Schützenbundes (SSB) für Verdienste erhielt der stellvertretende Vorsitzende Martin Wenzel. Sein Vater Peter Wenzel, amtierender Kaiser und Fahnenträger, freute sich über den SSB-Orden für besondere Verdienste.

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