„750 Jahre Würdinghausen“: viele Veranstaltungen

Start ins Jubiläumsjahr

Unter diesem ansprechenden Logo stehen die Feierlichkeiten zum 750-jährigen Jubiläum Würdinghausens.

Würdinghausen – Im Jahr 2020 wird der Ort Würdinghausen „750“ Jahre alt. Dieses Jubiläum wird über das ganze Jahr mit vielfältigen Veranstaltungen gefeiert.

Bereits am Silvesterabend, Dienstag, 31. Januar, wird um 17 Uhr der Jahresabschluss-Gottesdienst mit Te Deum für die Lebenden und Verstorbenen der vergangenen 750 Jahre in der St. Bartholomäus- Kirche gefeiert. Der Gottesdienst wird musikalisch von Andreas Beckmann und Lennart Hechmann mitgestaltet. Zelebriert wird die Messe von Pater Bartholomäus, der als Vikar Denz von 1973 bis 1977 segensreich in Würdinghausen gewirkt hat.

Ab 23.30 Uhr sind dann alle Dorfbewohner und Gäste eingeladen, am Dorfbrunnen in der Dorfmitte unter Glockenklang mit einem kleinen Feuerwerk und bei einem Glas Sekt feierlich und fröhlich das Jubiläumsjahr 2020 mit dem Würdinghauser Neujahrslied zu begrüßen.

Kirche für Gebete offen 

Ebenfalls um 23.30 Uhr steht die Kirche offen, wo jeder für sich Gott für die zurückliegenden 750 Jahre – davon 75 Jahre in Frieden – danken kann und auch um den Frieden und die Einheit in der Welt und dem Jubiläumsdorf beten kann.

Benefizkonzert

Weiter im Jubiläumsprogramm geht es dann am Samstag, 8. Februar. Dann gibt das Landespolizei-Orchester (LPO) NRW in der Hundemtalhalle ein Benefizkonzert. Adressaten der Hilfe sind der Verein „Kompetenz gegen Brustkrebs“ und der Förderverein des St.-Elisabeth-Hospizes in Altenhundem. Am 21. und 22. März gibt es in der Hundemtalhalle und einem Zelt auf dem Schützenplatz die „Hundemtalshow“ mit Ausstellern aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung. Fortgesetzt wird das Programm mit der Dorfreinigung am Freitag, 3. April, ab 18 Uhr, Treffen ist in der Ortsmitte.

Firmenlauf im Mai

Sportlich wird es am Wochenende, 23./24. Mai, beim 1. Firmenlauf in der Gemeinde Kirchhundem für Unternehmen, Vereine und Gruppen. Mit Kinderschützenfest und Prozession findet das Jubiläumsprogramm am 7. Juni seine Fortsetzung. „95 Jahre Schützenverein“ heißt es vom 19. bis 21. Juni, am 11. Juli veranstalten die Jungschützen im Schützenverein eine Open-Air-Party „Rock an der Vogelstange“. 2018 feierte das „Diner in White“ eine gelungene Premiere. Am 25. Juli findet es am Wiesenweg erneut statt.

Jubiläumswochenende

Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist das Festwochenende, 22. und 23. August. Es beginnt am Samstag, 22. August, mit einem Dorfabend mit allen Vereinen auf dem Hof von Michael Meeser, die Chorgemeinschaft „Via Nova 1924“ Würdinghausen, das Bläsercorps des Hegerings Rüspe und – das Ensemble spielt an beiden Tagen – die Musikfreunde Schreibershof erfreuen die Gäste. Am Sonntag, 23. August, wird auf dem Hof ein großer Bauernmarkt eröffnet. 

45 Jahre Kirchweih St. Bartholomäus wird am 21. September gefeiert, 30 Jahre deutsche Einheit am 3. Oktober mit einem Große Zapfenstreich, und am 6. Dezember gibt es den – letzten unter der Regie der STG – Würdinghauser Nikolausmarkt. 

Ein Advents- und Weihnachtskonzert mit der Chorgemeinschaft „Via Nova 1924“ Würdinghausen am 20. Dezember in St. Bartholomäus und die Silvesterfeier als Ausklang runden das Jahresprogramm ab.

Appell an Mitarbeit

„Wir benötigen jeden Würdinghauser, Jung und Alt, jeder kann sich einbringen. Wir vom Orga-Team haben das Programm in zwei Jahren erarbeitet, so haben alle Planungssicherheit“, stellten Ortsvorsteher Rainer Heidschötter und Karl-Josef Cordes (STG) in einer Dorfversammlung heraus. „Wir sind 1050 Einwohner. Lasst uns das Jubiläum nutzen, um noch näher zusammen zu rücken und alle zu integrieren. Wir wollen uns selbst und das Dorf feiern“, appellierten Heidschötter und Cordes an die Dorfgemeinschaft.

Blumen und Bäume

Als äußeres Zeichen für das „blühende“ Würdinghausen kaufte die Dorf-AG im November 750 Blumenzwiebeln, die an verschiedenen Stellen im Ort eingepflanzt werden sollen. Dafür, dass es in und um Würdinghausen im Frühjahr so richtig blüht, soll eine zweite Aktion sorgen. Dann werden 750 Bäume, darunter auch Obstbäume, gepflanzt. Begleitend soll ein Kataster angelegt werden, in das der Name des Pflanzers, die Art des Baumes, der Ort und das Datum eingetragen werden.

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