Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in der Gemeinde Kirchhundem

Viele Orte überzeugen mit ihren Stärken und Potentialen

Die Orte in der Gemeinde, die am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" teilnehmen, überzeugten durch ihre Projekte; auf dem Foto ist das Waldklassenzimmer nahe der Kirchhundemer Kreuzbergkapelle zu sehen.

Kirchhundem - 21 Orte der Gemeinde Kirchhundem stellten sich unter der Woche dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und präsentierten einer fünfköpfigen Bewertungskommission ihre Stärken und Potentiale.

Der Jury, die die Leistungen und Präsentationen der Orte bewerteten, gehörten der Bürgermeister Andreas Reinéry, Jürgen Fielenbach, Tobias Müller, Jutta Schneider und Sebastian Schröder an. 

Insgesamt konnte sich die Bewertungskommission von sehr vielen positiven Entwicklungen und vielschichtigen und zukunftsorientierten Initiativen für die Gestaltung des Dorfbildes sowie des gesellschaftlichen Lebens überzeugen. Die Mitglieder der Kommission sind sich einig: „Die Bereisung der 21 Orte an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist anstrengend aber sehr aufschlussreich und absolut lohnenswert."

Die Bewertungskommission wurde in den Orten von Vertretern der Arbeits- oder Dorfgemeinschaften und verschiedener örtlicher Vereine empfangen und sachkundig geführt. Die Präsentationen der Orte verdeutlichte beeindruckend den Einsatz und das Engagement der Vereine und Arbeitsgemeinschaften, aber auch der Bürger, die mit der Pflege ihrer Grundstücke erheblich zum positiven Erscheinungsbild der Orte beigetragen haben.

Da die Orte in der Gesamtbeurteilung sehr eng zusammen lagen, hat die Bewertungskommission keine Platzierung in numerischer Reihenfolge, sondern eine Platzierung in drei Gruppen – Gold, Silber, Bronze - vorgenommen.

Das Ergebnis, bei dem fast die Hälfte der teilnehmenden Orte eine Platzierung in der Gruppe „Gold“ erzielte, ist ein eindeutiger Beleg für das beeindruckende Engagement in den einzelnen Orten und die ausgeprägte Verantwortung der Bürger für ihre Dörfer. 

Darüber hinaus spiegeln die Platzierungen deutlich wider, dass gerade auch in den größeren Orten der Gemeinde (ab ca. 700 Einwohnern) in den letzten Jahren eine „Aufbruchstimmung“ zu beobachten ist. 

„Der ernsthafte Wille und das entschlossene Engagement, nachhaltige Konzepte und Projekte zu entwickeln und umzusetzen, um den Zusammenhalt im Ort zu stärken, das Lebensumfeld zu verbessern und den Ort zukunftsfähig aufzustellen, sind“, so Bürgermeister Andreas Reinéry, „überzeugend erkennbar."

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