1700 Jahre Edikt von Kaiser Konstantin für das Römische Reich

Welschen Ennest: „Am Sonntag hab ich Zeit für dich“ von Wilhelm ten Haaf neu aufgelegt

In 52 Geschichten – für jeden Sonntag eine – erzählt Wilhelm ten Haaf den Alltag der achtjährigen Mira
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In 52 Geschichten – für jeden Sonntag eine – erzählt Wilhelm ten Haaf den Alltag der achtjährigen Mira.

„Samstags gehört Vati mir“! Lang ist‘s her, genau 65 Jahre, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mit diesem Slogan den Kampf für die 40-Stunden-Woche aufgenommen hat. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) hat sich den Schutz des arbeitsfreien Sonntags auf die Fahnen geschrieben.

Welschen Ennest/Kreis Olpe – Heute beträgt die Wochenarbeitszeit zwar in der Regel weniger als 40 Stunden, aber Samstag und Sonntag sind in vielen Branchen schon zu Regelarbeitstagen geworden. Damit wenigstens der Sonntag arbeitsfrei bleibt, hat die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) den Satz „Sonntagsruhe braucht der Mensch“ geprägt. Und für den KAB-Bezirksverband Olpe-Siegen hat bereits 2003 der Welschen Ennester Lehrer und Autor Wilhelm ten Haaf das Buch „Am Sonntag hab ich Zeit für dich“ geschrieben. Dieses Buch wirbt für einen arbeitsfreien Sonntag, an dem Zeit für die Familie oder sich selbst – beispielsweise zum Lesen oder Vorlesen – bleibt.

52 Geschichten

Am 3. März dieses Jahres hat der KAB-Bezirk eine Neuauflage des Buches herausgegeben. Anlass war die 1700. Wiederkehr des Edikts, mit dem Kaiser Konstantin den Sonntag zum verbindlich arbeitsfreien Tag im Römischen Reich erklärte.

Wilhelm ten Haaf zu seiner Intention: „Die Beibehaltung des freien Sonntags ist auch mein Anliegen und ein Grund, warum ich das Buch geschrieben habe.“ Die KAB schreibt im Begleittext: „Das Buch hat – außer, dass es ein ganzes Jahr beschreibt – noch eine weitere Besonderheit. Seine 200 Seiten sind in 52 Geschichten aufgeteilt. Man kann, obwohl inhaltlich alles verbunden ist, jede Geschichte für sich verstehen. Warum gerade 52 Geschichten? Weil es 52 Sonntage gibt. Sonntags hat man normalerweise frei und Erwachsene hätten Zeit, ihren Kindern eine Geschichte – zum Beispiel aus diesem Buch vorzulesen. Daher kommt auch der Titel. Das Buch hat noch eine 53. Geschichte. Sie will wie die Einleitung darauf hinweisen, wie wichtig der freie Sonntag für uns. Wir brauchen einen Tag in der Woche, um auszuspannen, nachzudenken, und vielleicht auch, um zu beten. Wir erleben in dem Buch, dass es möglich ist, christliche Gegenstände mitzuerzählen, ohne dass deswegen Unterhaltungswert, Spannung oder Komik verloren gehen. ,Am Sonntag hab ich Zeit für dich‘ ist eine Werbung für den freien Sonntag, die Spaß macht.“

Ein ganzes Jahr mit Mira

Die KAB schreibt im Begleittext: „Das Buch hat – außer, dass es ein ganzes Jahr beschreibt – noch eine weitere Besonderheit. Seine 200 Seiten sind in 52 Geschichten aufgeteilt. Man kann, obwohl inhaltlich alles verbunden ist, jede Geschichte für sich verstehen. Warum gerade 52 Geschichten? Weil es 52 Sonntage gibt. Sonntags hat man normalerweise frei und Erwachsene hätten Zeit, ihren Kindern eine Geschichte – zum Beispiel aus diesem Buch vorzulesen. Daher kommt auch der Titel. Das Buch hat noch eine 53. Geschichte. Sie will wie die Einleitung darauf hinweisen, wie wichtig der freie Sonntag für uns. Wir brauchen einen Tag in der Woche, um auszuspannen, nachzudenken, und vielleicht auch, um zu beten. Wir erleben in dem Buch, dass es möglich ist, christliche Gegenstände mitzuerzählen, ohne dass deswegen Unterhaltungswert, Spannung oder Komik verloren gehen. ,Am Sonntag hab ich Zeit für dich‘ ist eine Werbung für den freien Sonntag, die Spaß macht.“

Werbung für den freien Sonntag

Kontakt/Info: Luisa Kube, Tel. 0160/8750860, luisakube@gmx.de; Hubert Kahmann, hkahmann@kab-olpe-siegen.de

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