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Corona-Kreuz und Spendendose sind im Kreis Olpe unterwegs

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Von: Inge Schleining

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Pfarrer Heinrich Schmidt nimmt die Spende von Werner Hesse vor dessen Corona-Kreuz entgegen.
Pfarrer Heinrich Schmidt nimmt die Spende von Werner Hesse vor dessen Corona-Kreuz entgegen. © Inge Schleining

Werner Hesse aus Welschen Ennest hat in Corona-Zeiten ein Zeichen für Erinnerung, Solidarität und Hoffnung gesetzt. Mit seinem Corona-Kreuz und der Spendendose des Elisabeth-Hospizes war er seit Mai unterwegs im Kreis Olpe. Er hat Schützenmessen besucht, war mit seinem Kreuz zu Gast auf der Dörnschlade und hat so insgesamt 3600 Euro Spenden gesammelt.

Welschen-Ennest/Altenhundem - Zur Spendenübergabe war er nun zu Gast im Elisabeth-Hospiz. „Es ist eine großartige Aktion von Herrn Hesse“, so Pfarrer Heinrich Schmidt, Vorsitzender des Hospizvereins, „wir sind ihm sehr dankbar“.

Werner Hesses Corona-Kreuz ist zwei Meter hoch, zeigt Jesus am Kreuz, umspielt von drei roten Wellen, die die bisherigen Corona-Wellen symbolisieren. Auf den Kreuzbalken sind vier Symbole zu sehen, das Virus-Symbol, der Äskulap-Stab, die Weltkugel für die Millionen von Menschen, die weltweit an Corona verstorben sind, und eine Kerze. Diese soll ein Zeichen der Hoffnung sein und erinnert an die Aufforderung des Bundespräsidenten, eine Kerze als Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen in die Fenster zu stellen.

Das Corona-Kreuz von Werner Hesse
Das Corona-Kreuz von Werner Hesse. © Inge Schleining

Zu seiner Motivation erklärt Werner Hesse: „Die gesamte Corona-Problematik hat mich sehr berührt. Ich habe mich gefragt: Was kann ich tun?“. Gemeinsam mit dem Künstler Frank Römhild hat er das Corona-Kreuz erstellt, nach Werner Hesses Vorstellungen hat der Künstler das Kreuz gestaltet. „Das Kreuz ist zugleich auch ein Glaubenszeichen. Das Kreuz Christi ruft auf, die Augen vor keinem Kreuz zu verschließen, sondern anderen beizustehen und sie nicht allein zu lassen“, so Hesse.

Nach der Unwetterkatastrophe hat er seine Sammlung zunächst ausgesetzt, um den Spendensammlern der Fluthilfe keine Konkurrenz zu bereiten. Das Corona-Kreuz soll aber weiter auf Reise gehen. Am Sonntag, 12. September, ist es zur Pastoralverbundswallfahrt auf dem Kohlhagen zu sehen.

Kirchengemeinden, die das Kreuz in ihrer Kirche ausstellen möchten, oder andere Interessierte, können sich direkt bei Werner Hesse melden (Tel. 02764/511).

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