"Wie sehen wir Kirchhundem?"

Jürgen Reuter (r.) vom Amt für Landschafts- und Baukultur in Westfalen erklärte den interessierten Bürgern, wie ein Dorfentwicklungskonzept funktioniert. Foto: Simon Uth

Am Mittwoch waren Bürger aus Kirchhundem, Flape und Herrntrop eingeladen, um an der Versammlung des Bürgervereins bezüglich eines Dorfentwicklungskonzeptes teilzunehmen.

Hierzu konnte Peter Kaufmann, Vorstand des Bürgervereins, rund 70 Interessierte in dem Speisesaal der Schützenhalle begrüßen.

Das zeigt, dass die Dorfentwicklungsmaßnahme ein großes Thema in der Gemeinde Kirchhundem ist, so Bürgermeister Grobbel. Durch den Vortrag führten Diplom Ingenieur und Architekt Jürgen Reuter von dem Amt für Landschafts- und Baukultur in Westfalen.

In einer Präsentation zeigte er den Besuchern anhand von Beispielen, wie so ein Dorfentwicklungskonzept angegangen wird, welche Möglichkeiten es gäbe, und welches Endergebnis in Sachen Ortsverschönerung und Umstrukturierung erreicht werden könne.

Hierbei handle es sich ausschließlich um eine Einführung in die Vorgehensweise, sodass noch keinen speziellen Lösungsvorschläge für Kirchhundem ausgearbeitet werden konnten. Dieser Punkt läge nämlich in den Händen der Bürger, die sich zur Bestandsaufnahme in die bereits gegründeten Projektgruppen des Bürgervereins einteilen lassen können, um Verbesserungsvorschläge einzureichen.

In einer weiteren Sitzung werden gute Vorschläge dann für die Umsetzung selektiert. Beim Bürgermeister und beim Bürgerverein kann man sich über die verschiedenen Gruppen informieren und sich dort eintragen lassen. "Wir sind für weitere Zugänge offen, jeder muss anpacken", so Peter Kaufmann.

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