Bezirksregierung lehnt Antrag aus Lennestadt ab

Absage an Dreizügigkeit der Realschule Grevenbrück

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An der Lessing-Realschule Grevenbrück wird es im neuen Schuljahr keine dritte Eingangsklasse geben.

Grevenbrück. An der Lessing-Realschule in Grevenbrück wird es keine dritte Eingangsklasse geben. Das hat die Bezirksregierung Arnsberg jetzt in einer Pressemitteilung bekanntgegeben.

In der Mitteilung heißt es: „Die Stadt Lennestadt hatte am 18. März 2016 einen Antrag zur Bildung einer dritten Eingangsklasse an der Lessing-Realschule in Lennestadt-Grevenbrück für das Schuljahr 2016/2017 gestellt. Die Schulaufsicht bei der Bezirksregierung Arnsberg hat diesen Antrag nach ausführlichen Erörterungen mit der Stadt Lennestadt und Gesprächen mit Elternvertretern abgelehnt.“

Zudem hat laut Bezirksregierung „die rechtliche Prüfung des Antrags sowie die Gespräche mit Bürgermeister Stefan Hundt und der Elterninitiative“ ergeben, „dass für die an der Lessing-Realschule abgewiesenen Schülerinnen und Schüler freie Plätze an drei Realschulen, der Sekundarschule, dem Gymnasium und der Gesamtschule in der Region zur Verfügung stehen.“

Weiterer Handlungsbedarf

Somit könnten „alle Schülerinnen und Schüler im bestehenden Schulangebot auch der benachbarten Kommunen versorgt werden.“

Nach Mitteilung der Elterninitiative entstehen durch den Besuch der bestehenden Schulen für die betroffenen Schülerinnen und Schüler im Regelfall keine längeren Fahrzeiten, wie Arnsberg weiter mitteilt.

„Die Gespräche mit dem Schulträger und den betroffenen Eltern haben jedoch auch gezeigt, dass in der Region Handlungsbedarf hinsichtlich des Angebotes an den weiterführenden Schulen besteht.

Regierungspräsidentin Diana Ewert werde daher „in Kürze die Bürgermeister der Kommunen Lennestadt, Kirchhundem, Plettenberg, Finnentrop, Eslohe, Schmallenberg und Attendorn zu einem Gespräch über eine interkommunale Schulentwicklungsplanung einladen“, so die Bezirksregierung abschließend.

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