Dorfverein nimmt nach Jubiläumsjahr weitere Projekte in Angriff

ARGE Elspe will sich breiter aufstellen

Elspe ins rechte Licht rücken, das ist eine der Aufgaben der ARGE.

Elspe – Der Rückblick auf das 50. Jubiläumsjahr sowie aktuelle und künftige Projekte standen jetzt im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der ARGE Elspe.

Das Jubiläumsjahr 2018 hatte mit dem Vortrag von Prof. Gerhard Henkel zur Zukunft des Dorflebens begonnen und endete mit der Jubiläumsveranstaltung auf der Gellestatt. Der Ehrenvorsitzende Hubert Berg bekam hier für seinen jahrzehntelangen, vorbildlichen Einsatz für den Ort Elspe eine Ehrenurkunde der Stadt Lennestadt überreicht. 

Gellestatt

Die Gellestatt sei jedoch nicht nur ein Platz zum Feiern. Der neue Dorfmittelpunkt bedürfe ständiger Aufsicht und Pflege. Zum wiederholten Male seien Teile der Beleuchtung zerstört worden und die Fläche werde immer wieder verunreinigt. In diesem Zusammenhang war es der ARGE eine Ehre, zum wiederholten Male Karl-Hubert Hümmeler und Josef Heinrichs zu würdigen, die unermüdlich Woche für Woche die gesamte Ortsmitte rund um den Markplatz reinigen – ein Engagement, auf das der ganze Ort stolz sein könne. 

Minigolfplatz

Der Minigolfplatz wurde im Rahmen des stadtweiten IKEK-Prozesses als Projekt des Ortes Elspe angemeldet. Zur Schaffung der Fördervoraussetzungen ist die ARGE aktuell in die Projektentwicklung eingestiegen mit dem Ziel die letzte Minigolfanlage im Stadtgebiet zukunftsweisend umzugestalten. Betreiber Silas Klein sprach von jährlich steigendem Zuspruch. 

Maibaumplatz

Weiteres Thema war der Maibaumplatz, der seine ursprüngliche Bestimmung verloren hat und dessen Pflege nunmehr Anlieger der St.-Jakobus-Straße übernehmen wollen. Offen ist noch die Zukunft des Brunnens, entfernen oder neugestalten? Hier setzt die ARGE auf die Ideen der Elsper Bürgerschaft. 

ARGE bleibt das „Dach“

Im Rahmen eines Klausurtages hat sich die ARGE mithilfe externer Moderation Gedanken zur eigenen Zukunft gemacht. Auch wenn das Ergebnis am Ende des Tages lautete, das Konstrukt ARGE als Dachorganisation der Vereine ist gut und weiterhin sinnvoll, kann das Aufgabenpensum dauerhaft nicht von sechs Personen gestemmt werden. Daher wurde die Idee entwickelt, die ARGE auch für natürliche Personen zu öffnen, also für jedermann. Ein Gedanke, der in der Versammlung gut ankam, so könnten auch neue Leute für die Ortgemeinschaft gewonnen werden. 

Austausch mit ARGEN

Ein Treffen der Lennestädter ARGEN und Dorfgemeinschaften hat inzwischen stattgefunden. Im Interesse eines stadtweiten Netzwerkes bildete die auf Elsper Initiative hin entstandene Zusammenkunft eine gute und konstruktive Basis für weitere Treffen. Der Austausch und das gegenseitige Wissen voneinander sollen helfen, die Orte mit ihren oft ähnlichen Aufgaben strategisch und methodisch voranzubringen. 

Osterfeuer

 Breiten Raum nahm das Thema Osterfeuer ein. Unter dem Titel „Wir brennen für Elspe“ fand Ostersonntag auf dem Schützenplatz ein mit Feuertonnen und Feuerschalen gestaltetes „Osterfeuer light“ statt, eine Veranstaltung, die erfreulich gut angenommen worden war. Die Organisatoren würden diese Alternative auch für nächstes Jahr anbieten. Thomas Boenigk wollte sich damit jedoch nicht abfinden. Ein Ort wie Elspe müsse unter Beteiligung aller Vereine in der Lage sein, ein richtiges Osterfeuer auf die Beine zu stellen. „Ein zentrales Osterfeuer ist Ausdruck von Gemeinschaft“, appellierte das Vorstandsmitglied an die Dorfgemeinschaft. 

Wahlen 

Bei den Wahlen wurden Beisitzerin Christine Kornelius und Schriftführer Jochen Biermann einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Die beiden Aktivposten, die sich seit Jahren um die Reinigung der Ortsmitte kümmern, haben sich in den vergangenen Monaten noch in anderer Weise verdient gemacht. In Abstimmung mit dem neuen Eigentümer ist es ihnen gelungen, eine Reihe erhaltenswerter Gegenstände vor dem Abriss aus dem alten Krankenhaus zu retten. Neben dem Grundstein, dessen Inhalt (Zeitungen, Münzen etc.) dem Stadtarchiv zur Verfügung gestellt wurde, zählt hierzu das Kreuz aus dem Glockenturm, das auf dem oberen Teil des Friedhofs aufgestellt werden soll sowie die Glocke selbst. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare