Saison über Jahreswechsel hinaus verlängert

Im Galileopark bleibt es spannend

Viel zu erleben gibt es für die Besucher der Ausstellungen im Galileopark.
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Viel zu erleben gibt es für die Besucher der Ausstellungen im Galileopark.

Kurzweilig und interessant, informativ und unterhaltsam sind die laufenden Ausstellungen in den Sauerland-Pyramiden. Nach einem holprigen Start und einer erfolgreichen Wiedereröffnung verlängert der Galileopark in Meggen die Saison bis zum 5. Januar 2021 und hofft, dass so noch viele Besucher die Chance haben, die einmaligen Ausstellungen zu sehen.

Meggen - „Saurier – Erfolgsmodell der Evolution“ lautet der Titel der Hauptausstellung. Gibt es heute noch Saurier? Warum sind nicht alle Saurier Dinosaurier? Wie besiedeln Saurier erfolgreich Land, Wasser und Luft? Diese und viele weitere Fragen werden in der Ausstellung anschaulich, spannend beantwortet. Im Mittelpunkt steht die Vielfalt einer großen Gruppe von Wirbeltieren in Raum und Zeit. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der großen Vielfalt der Lebensformen, -weisen und -räume von rezenten und ausgestorbenen Echsen, die man im Allgemeinen nur den Säugetieren allein zutrauen würde. Nicht alle Saurier sind Dinosaurier im engeren Sinne. So hat auch das Säugetier „Mensch“ seine ursprünglichsten Wurzeln innerhalb der „Saurier“. „Diese Ausstellung richtet einen umfassenden Blick auf alle „Saurier“ und ändert die Sichtweise auch auf unsere jetzige Tierwelt“, verspricht der Galileo-Park.

Lebensgroße Saurier sind in der aktuellen Ausstellung im Galileopark in Meggen zu sehen.

„Fantastische Welten, Perfekte Illusionen – Visuelle Effekte im Film“ lautet der Titel der Ausstellung in der Science-Pyramide. Tanzen im leeren Raum, auf der Leinwand aber auf einer vollbesetzten Tanzfläche? Sitzen in einer Propeller-Flieger-Attrappe, auf der Leinwand aber kurvenreiches Düsen durch die Luft? Die Ausstellung zeigt, mit welchen Tricks und Kniffen die Filmindustrie arbeitet, um ihre Zuschauer in die Welt der Phantasie zu entführen.

Nicht nur ansehen, sondern auch selbst mitmachen - das zeichnet die Ausstellungen im Galileopark Meggen aus.

Seit der Geburt des Mediums Film im Jahr 1895 haben Filmschaffende die Zuschauer immer wieder ins Staunen versetzt. Waren es, wie in der Frühzeit des Films, einfache optische Tricks oder, wie heute, aufwendige visuelle Effekte: Immer wieder wurden neue Instrumentarien erfunden, um dem Betrachter das Unmögliche möglich zu machen und die Illusion zur Wirklichkeit werden zu lassen.

Das Arsenal an Verfahren wie Stopptrick, Mehrfachbelichtung, Stopp-Motion, Rückprojektion, Matte Painting oder Green Screen wurde fortlaufend erweitert und erreichte durch Computer Generated Imagery (CGI) neue Dimensionen. Legendäre Erfinder wie Georges Méliès, Ray Harryhausen, George Lucas oder James Cameron sorgten dafür, dass die visuellen Effekte immer perfekter wurden. Jetzt können auch die Besucher des Galileo-Parks der Welt der Illusionen eine Stippvisite abstatten.

Wie schon in der vergangenen Saison , sind auch weiterhin die Ausstellungen „Allein im Universum - Begegnung mit phantastischen Phänomenen“ und „Tunguska – Was geschah 1908 in Sibirien“ im Galileo Park zu sehen.

  • Weitere Infos unter www.galileo-park.de
  • Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr Montag bis Sonntag 10 bis 17 (in den Ferien in NRW)

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