Aktionsring bestätigt Meldung auf Nachfrage unserer Zeitung

Autoshow in Altenhundem ist abgesagt

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Die Autoshow ist abgesagt - und damit natürlich auch die traditionelle Modenschau.

Altenhundem - Die Autoshow (vormals Frühlingsmarkt) in Altenhundem, die für Sonntag, 5. April geplant war, ist abgesagt. Das bestätigte Thomas Stipp, Vorsitzender des Aktionsrings, soeben unserer Zeitung auf Nachfrage. 

"Die Entscheidung ist noch keine Stunde alt", so Stipp. "Wir haben lange diskutiert, aber am Ende war es denke ich eh hinfällig". Der Frühlingsmarkt sei eine Veranstaltung mit deutlich über 1000 Besuchern, daher sei auch das Ordnungsamt involviert und erfreut über die Entscheidung.

Zum ehemaligen Frühlingsmarkt gehörten neben der Autoshow auch die Modenschau, Aktionsstände, Gourmet-Stände, der verkaufsoffene Sonntag und vieles mehr - all das ist jetzt natürlich hinfällig.

Ob die Autoshow zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt wird, sei noch nicht klar, die Entscheidung eben noch zu frisch. "Wir haben in der letzten Sitzung am Dienstag noch an den Vorbereitungen für den Markt gearbeitet", so Stipp im Gespräch mit dem SauerlandKurier.

In einem Schreiben an alle Marktteilnehmer, das dem SauerlandKurier vorliegt, nimmt der Aktionsring Stellung zu seiner Entscheidung. Unter anderem heißt es: "Es tut uns allen sehr leid, Sie und wir haben viel Arbeit, Zeit und Herzblut in die Planung der Veranstaltung gesteckt. Wir hatten gerade alle Planungen abgeschlossen, die Plakate und Werbebanner sollten heute in Druck gehen und wir hätten mit einem großen und schönen Markt aufwarten können, wir konnten sogar die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern."

Und weiter: "Da das Land NRW alle Großveranstaltungen verbietet und das per Definition Veranstaltungen ab 1.000 Besucher betrifft, aber ein Markt, der zur Sonntagsöffnung legitimert, mind. 1.500 Besucher vorweisen muss, darf der Frühlingsmarkt nicht stattfinden. Aber auch, wenn der Markt gestattet wäre, sind wir alle miteinander in der Pflicht, alles Notwendige dafür zu tun, dass die Ausbreitung bzw. die Ansteckung des Corona-Virus zumindest zu verlangsamen. Auf einem Markt ist es schlichtweg nicht möglich, die im Moment empfohlenen Hygienemaßnahmen einzuhalten, auch der Kunden- und Besucherkontakt untereinander birgt ein unabsehbares Risiko, gerade für die Älteren und Immunschwächeren in unserer Gesellschaft, denken Sie aber auch an Ihre Angestellten, die sich einem zu hohen Risiko aussetzen würden."

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