1. SauerlandKurier
  2. Kreis Olpe
  3. Lennestadt

Barockstadt Dresden auf 3000 Quadratmetern Stoff

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Ein gigantisches Bild schmückt die Innenwände des Dresdener Panometers. Foto: SK
Ein gigantisches Bild schmückt die Innenwände des Dresdener Panometers. Foto: SK

Marx & Moschner bringt erneut Asisi-Kunstwerk auf Textil

[IMGZOOM=import/bilder/R52-OE77396.jpg][/IMGZOOM] Lennestadt/Dresden. (SK) Die Ausmaße sind überwältigend, das Ergebnis ein wahrer Genuss für's Auge: Das Panoramabild der Stadt Dresden im Jahr 1756, das seit Anfang Dezember die Innenwände des örtlichen Panometers (ehemals Gasometer) ziert, ist ebenso brillant wie einzigartig. Das Werk des Illusionskünstlers Professor Yadegar Asisi war einmal mehr eine Herausforderung für Marx & Moschner, einem Spezialbetrieb für digitale Großformatdrucke. Das Unternehmen mit Sitz in Lennestadt hat für die Auftragsbearbeitung eigens eine neue Druckmaschine angeschafft - und diese Investition hat sich gelohnt. Mit der Fertigung des Panoramas wurde die Brillanz des Bildes, bei dessen Kreation der aus Wien stammende Künstler von Canalettos Veduten inspiriert wurde, perfekt inszeniert. 36 Textilbahnen wurden bei Marx & Moschner mit höchster Präzision zusammengenäht und bilden nun das 3000 Quadratmeter große Panorama der Stadt Dresden im Jahr 1756. Drei Wochen haben die Sauerländer Digital-Druckexperten an dem 27 Meter hohen Projekt gefeilt, Eine weitere Woche waren sie mit Transport und Montage beschäftigt. "Das war eine sehr große Herausforderung für uns," sagt Raimund Marx von Marx & Moschner. "Die Farben mussten auf allen 36 Bahnen exakt übereinstimmen, außerdem war die Aufhängung problematisch. Denn die Besucherzugänge des Gasometers mussten bei der Konfektionierung des Panoramas genau berechnet werden. Nachträglich abschneiden geht schließlich nicht!" Ihre Aufgabe meisterte das Marx & Moschner-Team mit Bravour. Auch Illusionskünstler Yadegar Asisi zeigte sich beeindruckt von der Wirkung seines Kunstwerkes im XXL-Format, das seit dem 9. Dezember zu einer atemberaubenden Zeitreise ins barocke Dresden einlädt.

Auch interessant

Kommentare