Teil des Erlöses wird gespendet

Baumpflanz-Projekt: „Waldbrot“ zur Wiederaufforstung

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Stellten das neue „Waldbrot“-Projekt zur Wiederaufforstung vor (v.l.): Dr. Svendja Vormstein (USB Stadt Lennestadt), Bettina Brinker (Bäckerei Brinker) und Miriam Foidl (Bereich Liegenschaften Stadt Lennestadt).

Ein gemeinsames Projekt zur Wiederaufforstung des heimischen Waldes haben die Stadt Lennestadt und die Bäckerei Brinker mit dem „Waldbrot“ ins Leben gerufen.

Lennestadt - Für die Initiative suchten Miriam Foidl aus dem Bereich Liegenschaften und die Umweltschutzbeauftragte Dr. Svendja Vormstein von der Stadt Lennestadt sowie der Förster Julian Vetter zusammen mit Geschäftsführer Thomas Brinker ein Grundstück für eine Wiederaufforstung. Ein geeignetes städtisches Grundstück wurde in Oedingen oberhalb des Sportplatzes gefunden. „Bei den Neupflanzungen haben wir uns für heimische, standortgerechte Baumarten entschieden, die zukünftig eine wichtige Rolle bei der Wiederaufforstung der heimischen Wälder spielen werden“, so Dr. Svendja Vormstein.

Thomas Brinker hatte die Idee nach einem Spaziergang durch den Wald, wo die Schäden durch Dürre und Borkenkäfer offensichtlich sind: „Neben der Neu- und Nachpflanzung in Eigeninitiative wollen wir den Blick unserer Kunden im Alltag auf die problematische Situation der Wälder lenken und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich aktiv an einem Teil der Lösung zu beteiligen.“ Nach Beratungen mit Forstwirt Dr. Gregor Kaiser waren die Pläne gefasst und der Kontakt zur Stadt Lennestadt aufgenommen. „Von jedem verkauften „Waldbrot“ wird ein Teil des Erlöses in das Baumpflanz-Projekt gespendet.“

Bei der Frage der Rezeptur war es Bäckermeister Thomas Brinker wichtig den Gedanken der Nachhaltigkeit fortzuführen. Die Wahl fiel auf ein Brot mit hohem Anteil an sogenanntem Urgetreide. Dieses Getreide ist sehr witterungsbeständig und kann auf kargen, nährstoffarmen Böden gedeihen. Es benötigt kaum künstlichen Dünger und Pflanzenschutzmittel. Der Anbau ist mehrjährig und trägt zur ökologischen Artenvielfalt auf den Feldern bei.

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