Sekundarschule und GymSL haben Firmen und Ausbildungsbetriebe zu Gast

Berufsmessen geben Schülern gute Orientierung

Viele Anschauliche Infos gab es für die Schüler bei der Berufsmesse am GymSL.

Lennestadt/Kirchhundem - Die heimischen Schulen sind mehr denn je bemüht, ihre Schüler auf das Berufsleben oder die weitere schulische Laufbahn vorzubereiten. An der Sekundarschule Hundem-Lenne (Berufsinformationsabend) und auch am GymSL (Berufsmesse) fanden daher jetzt zwei wichtige Veranstaltungen in dieser Hinsicht statt.

Was mache ich eigentlich nach dem Abitur? Mögliche Antworten auf diese Frage gab es für die Schüler des Gymnasiums der Stadt Lennestadt auf der schulinternen Berufsmesse. Für vier Stunden verwandelte sich das Forum des Gymnasiums nach 2015 und 2017 zum dritten Mal in eine Messehalle, in der viele lokale Unternehmen und Institutionen, aber auch die Universität Siegen oder die Fachhochschule Südwestfalen allen interessierten Schülern ab der Jahrgangsstufe 8 Rede und Antwort standen und über ihre vielfältigen Studien-, Berufs- und Karrieremöglichkeiten informierten. Schulleiterin Birgitta Pieters dankte in ihren Grußworten allen anwesenden Vertretern der Unternehmen und Hochschulen für ihr Kommen und betonte die Bedeutsamkeit des direkten Austausches zwischen Schule und Arbeitswelt. Als fester Bestandteil des Konzeptes zur Studien- und Berufsorientierung am GymSL biete die Berufsmesse hier die optimale Bühne. Das vielfältige Angebot komplettierten wieder viele Ehemalige des Gymnasiums, die in Vorträgen, welche die aktuellen Schüler im Vorfeld anwählen konnten, ganz persönlich von ihren individuellen Berufs- und Studienerfahrungen berichteten. So gab es interessante und gewinnbringende Einsichten in verschiedenste Berufsfelder. Eines von vielen Highlights war die Videokonferenz mit dem ehemalige Meggener Jan Poetsch, der vor über 20 Jahren Abitur am GymSL gemacht hat und mittlerweile nach Stationen in unter anderem Russland und China in Kanada lebt und arbeitet. „Seid mutig und offen, für das was auf euch zukommt! Vieles ist einfach nicht planbar!“, so das Plädoyer des Wirtschaftsingenieur, der das Sauerland ursprünglich gar nicht unbedingt verlassen wollte. 

Vertreter und Referenten der verschiedenen Ausbildungsbetriebe beim Berufs-Info-Abend an der Sekundarschule Hundem-Lenne.

In gut anderthalb Jahren strebt der zweite große Jahrgang der Sekundarschule mit über 180 Jugendlichen auf den hiesigen Ausbildungsmarkt beziehungsweise in die Oberstufen der Gymnasien und des Berufskollegs. Um diesen Übergang passgenau vorzubereiten, veranstaltete die Sekundarschule jetzt ihren zweiten Berufsinformationsabend, zu dem über 20 Ausbildungsbetriebe der Region sowie das Berufskolleg und das Regionale Bildungsnetzwerk ihr Kommen zugesagt hatten. In einem rotierenden Verfahren konnten sich die Schüler über drei von ihnen gewählte Betriebe aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung intensiv informieren. Sehr anschaulich demonstrierten die einzelnen Vertreter der Betriebe, oftmals selbst noch Auszubildende, ihre Produkte und die Möglichkeiten der Ausbildung und die Aufstiegsmöglichkeiten. Im direkten Austausch konnten dann Hemmschwellen abgebaut und erste wichtige Kontakte geknüpft werden. Nach der Potentialanalyse und einem ersten Praktikum im vergangenen Jahr waren viele Jugendlichen, mit den neuen Informationen der Fachleute nun in der Lage, ihre Zukunftspläne deutlich zu konkretisieren. „Das war richtig gut“, zog Fabienne Nathen auf dem Weg zum dritten Workshop ein erstes Zwischenfazit. Auch von Juliana Pululu kam ein deutliches „Ja! Unbedingt!“, auf die Frage, ob ein solcher Abend auch im kommenden Jahr wieder angeboten werden sollte.

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