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Bombe im Kreis Olpe: Dorf evakuiert - Entschärfung erfolgreich

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Von: Kai Osthoff, Hannah Decke, Kristina Köller, Sebastian Schulz

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Die 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe, die in Lennstadt-Langenei gefunden wurde, ist entschärft.
Die 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe, die in Lennstadt-Langenei gefunden wurde, ist entschärft. © Kai Osthoff

Bombenfund in Lennestadt-Langenei im Kreis Olpe. Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist erfolgreich entschärft worden. Das Dorf war vorher evakuiert worden.

Update vom 25. Juli, 20.26 Uhr: Die Bombe ist entschärft. Die Erfolgsmeldung der Kampfmittelbeseitiger kam kurz vor 20.30 Uhr. Im Übrigen handelte es sich bei dem Fund der 500 Kilogramm schweren Fliegerbombe nicht um einen Zufallsfund, der heute gemacht wurde. Nach Angaben des Ordnungsamtes hatte es einen Verdacht gegeben, seit wegen eines Hausbaus Luftbilder des Areals angefordert worden waren. Beim Sichten dieser Bilder sei der Gegenstand aufgefallen, der allerdings auch etwas anderes als eine Bombe hätte sein können.

Nachdem man Gewissheit hatte, dass es sich bei dem Gegenstand, der etwa 30 bis 40 Zentimeter unter der Erdoberfläche gelegen haben soll, um eine Bombe handelt, wurde die Entschärfung geplant.

Update vom 25. Juli, 19.54 Uhr: Die Evakuierung von Lennestadt-Langenei ist abgeschlossen. Die Entschärfung der 500 Kilogramm schweren Fliegerbombe läuft.

Die eingesetzten Busse, die Anwohner zur Sauerlandhalle nach Altenhundem brachten, waren recht leer. Auch in der Sauerlandhalle haben sich nur vereinzelt Menschen eingefunden. Die allermeisten haben offenbar eine vorübergehende Bleibe bei Verwandten oder Freunden gefunden.

Insgesamt ist die Lage in Langenei ruhig. Der Fokus liegt nun auf der Arbeit der Bombenentschärfer.

Bombenfund in Langenei
Am Montag musste in Lennestadt-Langenei eine 500-Kilo-Fliegerbombe entschärft werden. © Sebastian Schulz

Update vom 25. Juli, 18.28 Uhr: Die Evakuierung in Lennestadt-Langenei läuft. Nach offiziellen Angaben sind 640 Menschen in dem Ort gemeldet. Sie alle müssen ihre Häuser verlassen. Betroffen sind 15 Straßen. Eine Hundertschaft der Polizei ist ebenso wie die Feuerwehr im Einsatz.

Trupps aus Einsatzkräften klingeln nun an allen Häusern und müssen dokumentieren, dass sich niemand mehr darin aufhält. Für Menschen, die Langenei nicht ohnehin schon mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß verlassen haben, stehen drei Busse zur Verfügung - darunter ein Rettungsbus des Kreises Siegen-Wittgenstein. Wer keinen anderen vorübergehenden Unterschlupf außerhalb von Langenei findet, wird zur Sauerlandhalle nach Altenhundem gebracht. Dort sorgt das Deutsche Rote Kreuz für Betreuung.

Auch Volker Engelmann, Melanie Rainer und Hündin Mara müssen Langenei wegen der Bombenentschärfung verlassen.
Auch Volker Engelmann, Melanie Rainer und Hündin Mara müssen Langenei wegen der Bombenentschärfung verlassen. © Kai Osthoff

Update vom 25. Juli, 16.20 Uhr: Die Straßensperrung ab dem Keisverkehr in Höhe Altenhundemer Schützenhalle hat sich inzwischen verändert. Anlieger dürfen bis Kickenbach durchfahren. So sind auch Geschäfte wie zum Beispiel das Gartencenter Kremer weiterhin erreichbar.

Update vom 25. Juli, 16.04 Uhr: Die Fliegerbombe liegt einige Meter von der B236 entfernt.

Bombenfund in Langenei
Bei Bauarbeiten wurde eine 500-Kilo-Bombe gefunden. © Kai Osthoff

Bombenfund in Langenei: „Gut, dass das nicht am Schützenfest-Freitag passiert ist!“

Update vom 25. Juli, 15.57 Uhr: Nach und nach verlassen die Dorfbewohner - meist mit dem Auto - den Ort. Eine von ihnen ist Gabriele Kleff. In ihrer Nachbarschaftsgruppe hat sich die Meldung von der Bombe umgehend verbreitet. Angst habe sie nicht, sagt sie. „Es ist nur ein bisschen aufregend. Ich hoffe, dass alles gut über die Bühne geht.“ Und mit einem Lachen schiebt sie hinterher: „Gut, dass das nicht am Schützenfest-Freitag passiert ist!“ Besagtes Schützenfest startet in Langenei nämlich an diesem Wochenende...

Bombenfund in Langenei
Die Anwohner verlassen allmählich den Ort - die meisten mit dem Auto. © Sebastian Schulz

Bombenfund im Kreis Olpe: 500-Kilo-Fliegerbombe in Langenei

Update vom 25. Juli, 15.37 Uhr: Es gibt inzwischen genauere Informationen: Es soll sich in Langenei um eine 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln, die nun entschärft werden muss. Sie wurde bei Bauarbeiten in Höhe des alten Bahnhofs in Langenei gefunden. Es bleibt dabei: Das ganze Dorf muss evakuiert werden. Kampfmittelräumdienst, Bezirksregierung, Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte sind vor Ort. Auch eine Hundertschaft der Polizei ist auf dem Weg. In wenigen Minuten sollen die Bewohner mit Lautsprecherdurchsagen informiert werden. Bisher gab es eine Warnung über die NINA-Warnapp.

Bombenfund in Langenei
Das Dorf Langenei (Lennenstadt) muss evakuiert werden. © Sebastian Schulz

Laut Feuerwehr-Pressesprecher Christopher Hendrichs ist die Lage unter Kontrolle. Jetzt wartet die Technische Einsatzleitung auf den Kampfmittelräumdienst aus Arnsberg, der entscheidet, wie und wann die Bombe entschärft wird. „Dann sehen wir weiter“, sagt Christopher Hendrichs.

Update vom 25. Juli, 15.03 Uhr: Das Dorf Langenei wird evakuiert. Bereits ab dem Kreisverkehr in Altenhundem in Höhe der Schützenhalle geht für den Verkehr nichts mehr.

Bombenfund in Langenei
Bereits ab dem Kreisverkehr in Altenhundem ist die Straße gesperrt. © Sebastian Schulz

Bombe im Kreis Olpe gefunden: Ganzes Dorf muss sofort evakuiert werden

[Erstmeldung] Lennestadt/Langenei - Es handelt sich nach ersten Informationen der Kreisleitstelle um eine Fliegerbombe, die an diesem Montagmittag in der Ortschaft Langenei in Lennestadt gefunden worden ist.

Laut Leitstelle müsse diese Bombe noch heute entschärft werden. Der Kampfmittelräumdienst und die Bezirksregierung Arnsberg seien vor Ort.

Bombe in Lennestadt-Langenei
In Langenei ist eine gespenstische Ruhe eingekehrt. Der Katastrophenschutz ist vor Ort. © Sebastian Schulz

Das Dorf müsse nach ersten Informationen vollständig evakuiert werden. Auch die Bundesstraße B236 muss dafür am Nachmittag voll gesperrt werden. Wir berichten weiter.

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