Feuerwehr im Großeinsatz

Brand in Mehrfamilienhaus: 100.000 Euro Schaden - Polizei äußert sich zur Ursache

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Insgesamt 32 Feuerwehrleute kamen bei dem Brand zum Einsatz.

Maumke - Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Maumke am Mittwoch hat die Polizei erste Angaben zur Ursache gemacht. Auch die Schadenshöhe steht fest.

Update Freitag, 17. Januar, 13.30 Uhr: Die Polizei hat sich nach dem Wohnungsbrand in Maumke, der am Mittwoch 32 Feuerwehrleute in Atem hielt, erstmals zur Ursache geäußert. Ein Brandermittler der Kriminalpolizei habe demnach am Donnerstag den Brandort unter die Lupe genommen. 

"Er konnte, als vorläufiges Ergebnis der Ermittlungen, einen technischen Defekt wie auch eine vorsätzliche Brandlegung ausschließen", teilte die Polizei am Freitagmittag mit. Der Gesamtschaden beläuft sich Schätzungen der Polizei zufolge auf rund 100.000 Euro. Die Wohnung sei bis auf Weiteres nicht bewohnbar, erklärte die Polizei.

Brand in Maumke: Lesen Sie hier unsere ursprüngliche Berichterstattung

Maumke - Mehrere Löschgruppen der Feuerwehr Lennestadt wurden am Mittwochmittag zu einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus in Maumke gerufen. Nach ersten Angaben der Feuerwehr soll niemand verletzt worden sein.

Insgesamt waren 32 Einsätzkräfte der Löschzüge aus Meggen, Maumke und Grevenbrück mit neun Fahrzeugen am Hasenpfad im Einsatz. Des Weiteren waren Notarzt, Rettungswagen und Polizei vor Ort. Die Alarmierung erfolgte um kurz nach 12 Uhr.

Ersten Angaben der Polizei zu Folge sei die Brandursache noch unklar und müsse von der Kriminalpolizei ermittelt werden. Ausgangspunkt des Brandes sei vermutlich ein Wohnzimmer im ersten Obergeschoss des von 30 Personen bewohnten Mehrfamilienhauses in Maumke. 

Brand in Maumke: Flammen schlagen nach "Flashover" nach draußen

Aufgrund der starken Rauchentwicklung war das Gebäude in den beiden Obergeschossen nur unter schwerem Atemschutz begehbar. Ein Trupp bekämpfte den Brand mit einem C-Rohr, der zweite suchte nach eventuell verletzten Personen. Die 30 Bewohner konnten das Gebäude in Maumke nach Angaben der Feuerwehr eigenständig verlassen.

Nach einer Rauchgasdurchzündung schlugen die Flammen auf der Rückseite des Gebäudes nach außen.

Nach einer Rauchgasdurchzündung, einem sogenannten "Flashover", schlugen die Flammen auch auf der Rückseite des Gebäudes nach außen. Um einen Übergriff des Feuers auf das Obergeschoss zu verhindern, nutzte die Wehr ein zweites C-Rohr für den Außenangriff. Eine Drehleiter wurde als eventuelle Fluchtmöglichkeit für die Einsatzkräfte ausgerichtet.

Brand in Maumke: Wohnung komplett ausgebrannt

Nach etwa 15 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Die Wohnung in Maumke ist komplett ausgebrannt. Die darüber liegenden Wohnungen sind vorerst nicht bewohnbar.

In Meschede musste die Feuerwehr zuletzt wegen eines brennenden Autos ausrücken - der BMW brannte komplett aus. Die Feuerwehr in Attendorn musste gleich zwei Einsätze in wenigen Stunden abarbeiten, dabei erlitten zwei Menschen eine Rauchgasvergiftung. Bei einem Kellerbrand in Arnsberg mussten die Einsatzkräfte mehrere Menschen aus einem völlig verrauchten Mehrfamilienhaus retten.

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