Maria Königin erfolgreich bei Brückenbauwettbewerb

Bikini Bottom Bridge führt Schüler auf Platz 2

Zwei Schüler-Teams aus den Grundkursen Physik des Gymnasiums Maria Königin nahmen am Brückenbauwettbewerb der Uni Siegen teil.

Altenhundem. Zwei Teams des Gymnasiums Maria Königin (MK) aus Lennestadt fuhren zur Finalrunde des Brückenbauwettbewerbs der naturwissenschaftlich-technischen Fakultät der Uni Siegen.

Bei diesem Wettbewerb für Oberstufenschüler aus der Region Südwestfalen soll ein Brückenmodell nur aus Papier und Klebstoff gebastelt werden, welches in Geometrie und Material bestimmten Anforderungen entsprechen muss. Die Werbung der Physiklehrerinnen Sandra Clemens und Anne-Kathrin Lingemann für diese Herausforderung fiel in den Physik-Grundkursen der Stufe EF auf fruchtbaren Boden, sodass schließlich zwei Gruppen gemeldet werden konnten. Nach Abholung der Aufgabenstellung und des von der Universität gestellten Materials konnte die Konstruktionsphase beginnen. Am Entscheidungstag fuhren die Teams nun nach Siegen um bei der Belastungsprobe der Bauwerke dabei zu sein. In einer Prüfeinrichtung wurden die Papierbrücken systematisch belastet, während ein Messsystem die Biegung sowie die getragene Last digital dokumentierte. Die erreichte Maximalbelastung wurde schließlich noch in Relation zum Eigengewicht der Brücke gesetzt. 

12,85 Kilogramm hielt die Brücke

Zunächst war das Team „Maria Königin 1“ mit Jana Hermes, Luca Engelmann, Jan Eric Schulte, Marcel Segref und Kagan Yazlak an der Reihe. Leider war die Brücke ein bisschen zu breit, sodass noch kurz vor der Belastungsprobe kleine Änderungen vorgenommen werden mussten. Letztendlich trug die mit nur 124 Gramm leichteste Brücke der Konkurrenz eine Last von 1,3 Kilogramm. Das zweite Team mit Michel Rudnitzki, David Wolf, Bastian Rindler und Franceso Corvitto hatte die „Bikini Bottom Bridge“ an den Start gebracht. Bei einem Eigengewicht von 136 Gramm hielt die Brücke eine Belastung von 12,85 Kilogramm aus, bevor die zulässige maximale Biegung erreicht wurde. Mit diesem tollen Ergebnis sicherte sich das Team den 2. Platz in dem 11 Gruppen starken Teilnehmerfeld. 

Dabei konnten die vier Teammitglieder auch noch mit einer gelungenen Dokumentation ihrer Arbeitsschritte und einem originellen und kreativen Design punkten. Diese beiden Faktoren wurden nämlich auch zu jeweils 15 Prozent in das Gesamtergebnis eingerechnet. Den 1. Platz belegte eine Gruppe des Albert-Schweizer-Gymnasiums aus Plettenberg. Diese Papierbrücke hielt erstaunliche 16,8 Kilogramm bei einem Eigengewicht von 152 Gramm. „Im nächsten Jahr machen wir wieder mit“, so der Kommentar der MK-Schüler. Denn auch wenn sich die Aufgabenstellung und der Konstruktionsrahmen ändern werden, die Erfahrungen, welche bei dem Bau dieser Papierbrücke gesammelt werden konnten, kommen einem nächsten Modell sicherlich zugute.“

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