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Bühne am Rathaus

Band Konzert Stadtfest Kulturwoche Kölsch Connection
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Gute Unterhaltung sind bei der Kölsch Connection garantiert.

Außergewöhnliche Abende erfordern außergewöhnliche Musik!

Lennestadt - Die Kultformation „Acoustica“ aus Schmallenberg und Lennestadt nimmt sich genau diesen Satz zu Herzen und wird das Publikum von 20 bis 22 Uhr so richtig aufmischen. Garantiert. Gerade da, wo andere die Songs einfach nur nachspielen, bringt „Acoustica“ eine eigene Note ein. Interpretation und Improvisation der Band machen jedes Stück zu einem Erlebnis für die Zuschauer und Zuhörer.

Acoustica nimmt sich den Luxus der Unangepasstheit in einer allzu angepassten Zeit. Die Musiker wollen sich nicht zwischen Rock’n’Roll, Hymnen der 80er oder Partykrachern des Dancefl oor-Pop entscheiden, sondern singen stattdessen von allem gleichzeitig in ihren außergewöhnlichen und faszinierenden Medleys. Dabei nehmen sie sich selbst zwar nicht zu ernst, aber dafür sollte man sie ernst nehmen.

Es ist die schamlose (Ver-)Mischung der unterschiedlichen Musikgenres, die Paarung aus ehrlichem, erfrischendem und handgemachtem Sound inklusive einer mitreißenden Darbietung, die „Acoustica“ ausmachen. Die fünf erfahrenen Musiker und die „Dicke Berta“ wollen mit ihrer Musik etwas erschaff en, etwas teilen und etwas an die Zuhörer zurückgeben.

Gute Unterhaltung und viel Spaß sind bei der Kölsch Connection garantiert – „Kölsch Connection“ holt die Domstadt-Szene von 22 bis 24 Uhr ins Sauerland. Den Lennestädtern die „Kölsch Connection“ vorstellen, hieße Eulen nach Athen tragen. Seit 2015 mischen die fünf Musiker die heimische Karnevals- und Partyszene mit ihren Songs aus dem Umfeld der Domstadt auf. „Wir sind die Kölsch Connection und haben uns auf Covermusik aus dem Bereich der kölschen Mundart spezialisiert. Zu unserem Repertoire zählen Titel der Höhner, Cat Ballou und Kassalla über Songs der Paveier, Bläck Fööss bis hin zu Brings und BAP. Unsere Musik ist zu 100 Prozent selbstgemacht und immer live“, beschreibt die Band ihr Konzept.

Und live ist die „Kölsch Connection“ ein Muss: Wer bei den mitreißenden Auftritten von Christian Korte & Co. cool bleibt, ist selbst Schuld. Thomas Blume (Keyboards und Akkordeon),Andreas Wurm (Bass), Thomas Blume (Schlagzeug), Kallo Schmittgens
(A-Gitarre), Carsten Gabler (E-Gitarre), Christian Korte (Frontmann-Sänger) und Karsten Thöne (Techniker) freuen sich schon wie Bolle auf den 14. August: „Seit ewigen Zeiten das erste Mal wieder auf der Bühne. Mal sehen, wie sich das anfühlt!“, so die Crew.

Lennestädter Musiker verbreiten Schützenfestatmosphäre

Schützenfestatmosphäre werden die Besucher am Sonntag, 15. August, zwischen 15 und 16.30 Uhr auf dem Rathausplatz erleben können. 30 bis 35 Aktive der sieben Lennestädter Blaskapellen – die Musikvereine Saalhausen, Langenei, Bilstein, Grevenbrück, Elspe sowie die Meggener Knappenkapelle und der Musikzug der Feuerwehr aus Oedingen – unterhalten mit schmissigen Märschen und Potpourris.

Und: Das bunt gemischte Ensemble hat für seinen Auftritt nicht einmal gemeinsam geübt! „Das klappt schon“, schmunzelt Stefan Müller, Vorsitzender des Stadtmusikerverbandes Lennestadt und selbst im Feuerwehrmusikzug Oedingen aktiv. Wer Dirigent(en) diese spontane „All-Star-Band“ leitet, stand bei Redaktionsschluss des Schatzmagazins noch nicht fest.

Überschäumende Lebensfreude, Musikalität, Rhythmusgefühl – und ein intuitives Gespür für die Stimmung im Publikum: Das alles zeichnet „Pichlovanka“ aus! Diese echt böhmische Blaskapelle hat ihre Ursprünge im Bergbau. Vor mehr als 50 Jahren wurde sie als Bergmannsblasmusik gegründet. Heute ist „Pichlovanka“ vor allem als kleinere Besetzung bekannt. Im Repertoire hat das Ensemble neben der klassischböhmischen Egerlandblasmusik auch Stücke aus Österreich und Deutschland.

Tschechien, Österreich und Deutschland sind auch die drei wichtigsten Auftrittsländer der böhmischen Musiker. Bis Corona hatten sie regelmäßig zwischen 100 und 120 Auftritten im Jahr. Berlin, München, Würzburg, Dresden, Leipzig, Nürnberg, Halle, Magdeburg, Coburg und Regensburg zählen neben großen Kurstädten zu den wichtigsten Orten, an denen die acht Musiker um Orchesterleiter Jaromir Truhlar ihr Schlagwort in die Tat umgesetzt haben: „Immer gute Laune und Stimmung bringen. - Und bis jetzt gelingt es uns“, sagt Truhlar.

Und wer glaubt, „Pichlovanka“ habe mit dem „picheln“ von tschechischem Bier zu tun, den belehrt Jaromir Truhlar eines Besseren: „Es hängt mit unserem Kapellmeister Jaroslav Pichl zu tun, im Deutschen bedeutet es so viel wie ,Pichls Jungs`.“

„Sharks“ - die HAIsse Band aus dem Hochsauerland

Music nonstop von 20 bis 1 Uhr gibt es am Stadtfestsamstag auf der Volksbankbühne am Marktplatz. Das Konzept mit zwei Livebands hat sich bewährt. In diesem Jahr spielen abwechselnd „Sharks“ und „Zentury XX“. Am Sonntag sorgt die Bon-Jovi-Tributeband „Bounce“ von 17.30 bis 19.30 Uhr für Stimmung.

Mit „Sharks“ kommt eine Band auf die Bühne, die dem Vorbild der großen Livekonzerte der 80er/90er/00er-Jahre folgt. Mit ihrem akribisch ausgearbeiteten Konzept der drei Exstasen MFA (Mitgröhlen, Fallenlassen, Abfeiern) navigieren die fünf Raubfische ihr Publikum durch einen Pool musikalischer Diversität, mit einem Wort: U2killersradioheadsystemofadownalicecoopergrönemeyerärzteundhosenfaithnomorejohnlennonsoftcellcuttingcrewwhitesnakerageagainstthemachinerammsteindepe-chemodeeurythmicsmidnightoilprinceundundund.

Da spielt es eigentlich keine Rolle, welchen Musikgeschmack man hat. Irgendwann kommt der Moment, an dem der Zuschauer jede Hemmung verliert und abhebt. MFA! „Sharks“, das sind Bassist Jens Handreka Drummer Thomas „Loma“ Vollmer, Basti Finke (Gitarre) und das Front-Duo Nassio Pagonis und Neuzugang Josy Born.

Unterwegs im Namen der Rockmusic: „Zentury XX“

Die Meilensteine der Rock- und Pop-Musik rufen bei nahezu allen Menschen besondere Emotionen und Erinnerungen hervor. Bands und Künstler, die mit ihrer Musik Geschichte geschrieben haben oder sogar neue Stilrichtungen geprägt haben, wie Queen, Pink Floyd, Van Halen und U2 bewegen heute noch die Fans mit ihren Hits. Viele dieser Klassiker wurden in den 70er, 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts geschaffen. Die Meisterwerke dieser Zeit leidenschaftlich und virtuos zu präsentieren ist die Mission von „Zentury XX“.

Zentury XX, das sind fünf professionelle Vollblut-Musiker, die sich der Musik und dem Lebensgefühl dieser Zeit verschrieben haben. Mit ihrer faszinierenden Spielfreude und überzeugender Qualität nehmen Zentury XX die Zuhörer mit auf eine mitreißende und vielseitige Reise durch die Musik der 70er, 80er und 90er, mit den größten Hits dieser Zeit. Hochkarätiges Entertainment und Gänsehautfeeling sind garantiert.

20 Jahre Arbeit und noch lange nicht am Ziel

Was im Jahre 2001 verhalten begann, hat sich im Laufe der letzten Jahre zum größten Bon-Jovi-Tributeact Deutschlands entwickelt: „Bounce“ ist mit derzeit rund 65 hochkarätigen Shows pro Jahr die am meisten gebuchte Bon-Jovi-Tributeband Europas! Die Band tourt das gesamte Jahr über – solange es die Corona-Pandemie ermöglichte, quer durch alle Bundesländer, das angrenzende europäische Ausland (Österreich, Schweiz, Niederlande) und ist regelmäßig in angesagten Live-Clubs wie der Harmonie (Bonn), dem NCO-Club (Schwäbisch Hall) oder dem Musiktheater Rex in Lorsch zu Gast.

Ob auf Festivals, wie dem Hessentag in Kassel, vor 8.000 Zuschauern beim Public Viewing zum Finale der Fussball-EM in Siegen oder auf verschiedenen Stadtfesten (Berlin, Kassel, Siegburg, etc.) - „Bounce“ bringt echtes Bon-JoviFeeling mit und hinterlässt begeisterte Gesichter- nicht nur bei eingefleischten Bon-JoviFans. Alle Bandmitglieder sind erstklassige Musiker mit jahrelanger Bühnenerfahrung!

„Bounce“ bietet dem Publikum eine musikalische Zeitreise durch über 25 Jahre Bon Jovi - vom Debutalbum Bon Jovi bis The Circle wird nichts ausgelassen. Somit dauert ein „Bounce“-Konzert nicht selten mehr als drei Stunden. Aufgefahren wird alles, was die Show so authentisch wie möglich macht. Angefangen beim druckvollen Sound, über ein beeindruckendes Lichtspektakel, bis hin zu unzähligen Originalinstrumenten geben die fünf Musiker alles, um dem Original so nahe wie möglich zu kommen!

Das selbstgesetzte Ziel der Tributeband ist es, den Zuschauern einen Abend auf höchstem musikalischen und technischen Niveau zu bieten! Emotionen erzeugen und transportieren - darum geht es! Der Erfolg gibt der Band recht: Fans, die regelmäßig hunderte Kilometer fahren, um dabei zu sein und Veranstalter, bei denen „Bounce“ im Programm nicht mehr wegzudenken ist.

Kulturwoche

Traditionell lädt der Bürgermeister der Stadt Lennestadt alle zwei Jahre zum Seniorennachmittag ein. Dieser heißt seit 2017 Serenada, da er in diesem Jahr im Kurpark in Saalhausen das erste Mal Open Air stattfand. Eingeladen sind immer alle SeniorInnen der Stadt und Gäste zu Kaffee und Kuchen und einem herzhaften Snack.

Im Bühnenprogramm werden Sie durch den Bürgermeister, Herrn Tobias Puspas und die beiden Pastore begrüßt. Musikalisch werden Sie durch einen Kinderchor und Manni Klein unterhalten. Außerdem sehen Sie exklusiv Ausschnitte aus der Operette „Im Weißen Rössl“. Der Eintritt zur Serenada ist frei. Sie müssen sich vorher bei der Stadt Lennestadt anmelden.

Poetry Slam und Jazz

Jan Schmidt (Moderator) war NDRComedy-Contest-Teilnehmer und mit Auftritten im NRW-Slam-Finale, sowie mehrfach bei den deutschsprachigen Meisterschaften gehört der junge Bochumer zu den aufregendsten Poeten des Landes und eröffnet unerwartete Möglichkeiten im Zusammenspiel von Performance, Text und Publikum.

Marie Gdaniec ist die Allround-Waffe aus Düsseldorf. Ihre sympathische Art zu begeistern brachte sie 2019 ins Finale der NRW-Meisterschaften und darüber hinaus auch auf jeden Fall in die Herzen der ZuschauerInnen.

Björn Rosenbaum ist Poetry Slammer und Slam-Moderator aus Dortmund. Er war Vize-NRW-Meister 2014, NRW-Trize 2015 und 2019, fünfmaliger Teilnehmer der deutschsprachigen Meisterschaft und Gelsenkirchener Stadtmeister.

Flemming Witt begann seine Karriere als Poetry Slammer und Lesebühnenautor und war seinerzeit der meistgefragte Erfurter Slam-Poet. Flemming ist Thüringer Landesmeister im Poetry Slam 2019 sowie deutschsprachiger Team-Vizemeister 2019.

Morgaine Prinz ist noch recht frisch in der Szene, aber schon jetzt die Neuentdeckung NRWs. Mit ihren authentischen Erzählungen und präzisen Beobachtungen liest sich die Wahl-Düsseldorferin regelmäßig in die Herzen ihres Publikums.

Tobias Schütte ist Posaunist und Komponist, arbeitete u.a. am Grillo- und Aalto-Theater in Essen, gab zahlreiche Konzerte in Deutschland und Europa und ist Teil des künstlerischen Beirates der „Jungen Bläserphilharmonie NRW“.

Eberhard Hertin ist überregional in Deutschland tätig. Mit einigen hervorragenden Musikern wie etwa Charly Antolini, Oscar Klein, Ralph Sutton, Spiegle Wicox oder Bill Ramsey hat er bereits zusammengespielt.

Im weißen Rössl

„Wenn das Barometer wieder Sommer macht und wenn der Urlaub lacht, dann bin ich froh! ... Refrain: Im „Weißen Rössl“ am Wolfgangsee, dort steht das Glück vor der Tür ...“

So beginnt das gleichnamige Lied in der Operette von Ralph Benatzky. Der Regisseur Erik Charell hatte, so sagt man heute, damals einen Lauf: 1930 produzierte er die Revueoperette „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ und setzte damit eine Reihe erfolgreicher historischer Operetten fort. 1928 war bereits „Casanova“ und 1929 „Die drei Musketiere“ erfolgreich über die Berliner Bühne gegangen. Und kommende Woche gibt‘s das live in Lennestadt-Altenhundem.

Aus dem Inhalt: Im `Weißen Rössl‘ will der Oberkellner Leopold die hübsche Wirtin Josepha für sich gewinnen. Sie hat jedoch nur Augen für einen Rechtsanwalt. Eifersüchtig heckt Leopold einen Plan aus, um Josephas Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Doch alles geht schief und er verliert seinen Job. Daher zieht er kurzerhand als Gast in das Hotel und will auf diese Art und Weise versuchen, Josepha die Augen zu öffnen. Als der Kaiser Franz Joseph zu Besuch kommt, überschlagen sich die Ereignisse.

Christa Maria Jürgens (Inszenierung) und Michael Nathen (musikalische Leitung), das eingespielte Team, was besondere Lennestädter Theater-Highlights angeht, bringen die weltberühmte Operette, präsentiert vom Gymnasium der Stadt Lennestadt und gespielt von SchülerInnen und LehrerInnen, auf die Rathausbühne.

An drei Tagen können angemeldete ZuschauerInnen mit Ticket (siehe Info-Box auf S. 4) ein besonderes Stück in der 1. Lennestädter Kulturwoche bestaunen und beklatschen. Taschentuchalarm: Ob Leopold seine Josepha für sich gewinnen kann?

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