Lennestadt macht mit bei Initiative „1000 Schulen für die Welt“

CDU-Fraktion spendet 2000 Euro als „Startschuss“ für Projekt

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2000 Euro übergaben Dorothea Happe, Gregor Schnütgen (l.) und Manfred Rotter im Namen der CDU-Fraktion an Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt für das Projekt „1000 Schulen für die Welt“.

Lennestadt – Die Stadt Lennestadt beteiligt sich am Projekt „1000 Schulen für unsere Welt“. Initiatoren sind die kommunalen Spitzenverbände der Bundesrepublik, darunter der Deutsche Städtetag, der Städte- und Gemeindebund sowie der Landkreistag. Die Schirrmherrschaft hat Dr. Gerd Müller, Minister für internationale Zusammenarbeit, übernommen.

Für den Bau einer Schule in Afrika, Asien oder Lateinamerika werden rund 50.000 Euro benötigt. Auf Vorschlag der CDU-Fraktion hatte der Rat in den Etat für 2019 bereits 40.000 Euro als „Füllersumme“ eingebracht, falls die 50.000 Euro nicht aus Spenden oder anderen Töpfen eingebracht werden können. Die Summe soll ins Jahr 2020 übertragen werden. 

„Die Beteiligung an dieser Initiative steht der Stadt Lennestadt im Jubiläumsjahr gut zu Gesicht“, sagte Bürgermeister Stefan Hundt am Montag vor der Presse. Damit liegt Hundt auf einer Linie mit der CDU: Dorothea Happe, Gregor Schnütgen und Manfred Rotter übergaben im Namen ihrer Fraktion 2000 Euro an den Bürgermeister. „Das Geld stammt aus unseren Aufwandsentschädigungen. Zugleich möchten wir damit auch den Startschuss für weitere Spenden geben“, erläuterte Gregor Schnütgen. 

Stefan Hundt wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die Stadt der Kolpingfamilie Altenhundem für das Entwicklungsprojekt Benin das nicht mehr verwendbare Mobiliar der aufgelösten Hauptschule Elspe zur Verfügung gestellt habe. Außerdem sei er sehr zuversichtlich, die Summe von 50.000 Euro zu erreichen. 

Das Projekt „1000 Schulen für die Welt“ entstand im bayrischen Landkreis Donau-Ries. Der Kreis will gemeinsam mit der Reiner-Meutsch-Stiftung „Fly & Help“ bis zum kommenden Jahr 20 Schulen in Afrika bauen. Die kommunalen Spitzenverbände griffen diese Idee auf und setzten sie bundesweit um. 

„Bildung ist die zentrale schlüsselressource. Bildung zu fördern heißt, Armut zu verringern und Perspektiven vor Ort zu schaffen“, heißt es im Aufruf der Verbände. Hilfe vor Ort zur Bekämpfung von Armut sei in jedem Falle sinnvoller und auch kostengünstiger als die Versorgung von Flüchtlingen in Deutschöland: „In Deutschland kann ein minderjähriger Flüchtling für die Summe von 50.000 Euro ein Jahr betreut werden.“ Ab der gleichen Summe könne auf den drei genannten Kontinenten eine Schule errichtet werden und „damit pro Schule und Jahr bis zu 1000 Schülern 1000 Bildungs- und Zukunftsperspektiven geboten werden“. 

Die Stadt Lennestadt hat ein Sammelkonto eingerichtet. Spendenbescheinigungen werden ausgestellt.

Spendenkonto 

IBAN: DE94 5739 1800 0000 0055 50; Verwendungszweck 1: Stadt Lennestadt; Verwendungszweck 2: Adresse des Spenders für Spendenbescheinigung(en)

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