„Crazysheep“ gewinnt Turnier 

Charity Poker: Profis und Amateure spielen für den guten Zweck

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Die Organisatoren des Charity Poker Turniers: (v.l.) Ralf Naporra, Sinan Muslu, Tobias Walkenbach und Alexander Hufnagel.

Altenhundem. Zum bereits siebten Mal hatten Ralf Naporra, Alexander Hufnagel, Tobias Walkenbach sowie – neu im Organisationsteam – Sinan Muslu am vergangenen Wochenende zum Charity Poker Turnier in der Sauerlandhalle in Altenhundem eingeladen.

Der Einladung folgten wieder einmal mehr als 500 Spieler, die nicht nur einen Gewinner unter sich auserkoren, sondern zudem einen großen Spendenbetrag für die wohltätigen Organisationen „Frauen helfen Frauen“ und „Strahlemaennchen – Herzenswünsche für krebskranke Kinder“ sammelten. Während das erste Turnier für wohltätige Zwecke 2009 noch nicht unter dem Namen CPT-LA lief und als einmalige Aktion geplant war, führten Naporra und Co das Charity Turnier „aufgrund der hohen Resonanz und der stetigen Frage nach einer Wiederholung“ ab 2012 unter seinem jetzigen Namen fort. 

Jan Heitmann sowie George Danzer fungieren dabei seit Gründung als Schirmherren des Events. „Das bestens organisierte Turnier ist ein riesen Spaß für den guten Zweck, das es gilt zu unterstützen“, erklärte Danzer. So ist das Turnier nun nicht nur bei Heitmann und Danzer ein fester Bestandteil ihres Terminkalenders, sondern fand immer mehr Unterstützer – sowohl auf prominenter, als auch auf Amateurebene. 

Ein Paradebeispiel hierfür ist Stefan Merker. Dieser scheute weder Kosten noch Mühen und reiste extra für diesen Event aus Malta an. Er erklärte: „Wenn es einem gut geht, sollte man Menschen, denen es nicht so gut geht, teilhaben lassen.“ Auch Christophe Gross, Thomas Lamatsch, Yalcin Dündar, George Danzer, Steffi Quint, Jamila von Perger, Stephan Kalhamer, Guy Overmann, Martin Pott, Jens Knossalla, Konstantin Karras sowie Alexander Bochmann ließen es sich nicht nehmen und gaben sich die Ehre in der Sauerlandhalle. 

Der Gewinner des Hauptturnieres: Christophe „Crazy-sheep“ Gross.

In diesem Jahr besonders war der Stream der „Pokerbros“ Niklas Honorwood und Murat Tülek in Zusammenarbeit mit Martin Pott und Jens Knossalla. Über ihren Twitch-Kanal generierten die „Bros“ weitere Spendengelder und versteigerten Merchandise-Artikel für die Initiativen „Frauen helfen Frauen“ und „Strahlemaennchen – Herzenswünsche für krebskranke Kinder“. Leute, die an der Teilnahme verhindert waren, konnten hier das Flair der Veranstaltung genießen und die wichtigsten Entscheidungen mitverfolgen. So wurde beispielsweise das „Promi Sit and Go“, in dem Monika Broz vor Lukas Lange gewann (es wurde so lange gespielt, bis nur noch ein Amateur am Tisch verblieben war), live auf ihrem Channel übertragen. 

Darüber hinaus fand während der Versteigerungen im Stream unter anderem eine Kappe mit den Unterschriften aller anwesenden Promis für eine Summe von 250 Euro einen neuen Besitzer. Die im Stream (3300 Euro) und vor Ort (730 Euro) gesammelten Spendengelder stimmten Organisator Naporra zuversichtlich: „Wir hoffen, dieses Jahr insgesamt mehr als 10.000 Euro an „Frauen helfen Frauen“ und „Strahlemaennchen – Herzenswünsche für krebskranke Kinder“ übergeben zu können.“ 

Charity Poker Turnier in der Sauerlandhalle in Altenhundem

Die abschließende Spendensumme könne jedoch erst in zwei bis drei Wochen ermittelt werden. Wie im Vorjahr wurde die Veranstaltung auf zwei Tage gesplittet. Somit fiel der Startschuss fürs Turnier am Freitagabend, ehe es um 10 Uhr des Folgetages mit dem zweiten Heat, also der zweiten von insgesamt drei Qualifikationsrunden, weiter ging. Von den insgesamt 500 Spielern der drei Heats konnten sich 160 für das Finale qualifizieren. Dieses folgte auf das zuvor schon erwähnte „Promi Sit and Go“, bei dem sechs Amateure, welche durch Zufall gezogen wurden oder im Vorfeld schon Tickets gewonnen hatten, gegen alle anwesenden Profis antreten konnten. 

Das Hauptturnier machten zwei Pokerprofis dann unter sich aus. Christophe Gross alias „Crazysheep“ gewann im Heads Up gegen Thomas Lamatsch. Den Aufbau und die Durchführung des Turnieres unterstützend, stellte das Casinos As einen Großteil der 21 Tische und zwölf professionelle Dealern. Die weiteren Kartengeber organisierte Christian Cottin. 

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