Musikverein Grevenbrück zeigt sich in Pandemie-Phase kreativ

Dank Corona: Promenadenkonzert feiert Premiere am Kippel

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Der Musikverein begeisterte mit seinem Promenadenkonzert vor herrlicher Kulisse am Kippel.

Grevenbrück - Dass Corona auch neue, kreative Ideen ans Tageslicht fördern kann, bewies jetzt das Promenadenkonzert des Grevenbrücker Musikvereins am Kippel.

Auch die musiktreibenden Vereine traf die Corona-Krise wie ein Hammer: Monatelang war keine Probenarbeit möglich. Erst vor wenigen Wochen hatte man die Möglichkeit wieder zumindest im kleinen Kreis zu proben. Immer unter Berücksichtigung eines Hygienekonzeptes mit den entsprechenden Abstandsregeln. Der Musikverein Grevenbrück probte in der Schützenhalle. 

Drei Ensembles innerhalb der Kapelle gegründet

Um auch weiterhin ein Ziel vor Augen zu haben und auch mal ein Ständchen spielen zu können, oder auch nur aus Spaß an der Freud`, haben sich innerhalb kürzester Zeit drei Ensembles im Verein gegründet. Zunächst "Corona Blech" – zwei Trompeten, Bariton, Tenorhorn und Tuba. Dann der Klarinettenchor mit sechs Klarinetten und last but not least das Tuba-Quartett mit zwei Tuben, einem Tenorhorn und einem Bariton. Das alles nicht als Konkurrenz zur großen Kapelle sondern einfach eine Erweiterung des bestehenden Angebotes. 

Dirigent und Vorstand setzten dazu ihre Idee in die Tat um, ein Promenadenkonzert auf dem Kippel unweit der Kapelle ins Leben zu rufen. Am vergangenen Samstag war es dann soweit. An verschiedenen Stellen spielten die Ensembles – der komplette Verein brachte zünftige Märsche und zum Abschluss einige Serenaden zu Gehör. Bei freiem Eintritt und bei Selbstversorgung nutzten zahlreiche Grevenbrücker und Besucher die Möglichkeit, hieran – immer unter dem Aspekt der Hygieneregeln – teilzunehmen. Mit Klappstuhl, Getränken und einem Imbiss machte man es sich gemütlich. Für die Atmosphäre mit Lichterketten hatte der Musikverein gesorgt. 

„Es war so richtig toll“, so eine Besucherin. „Hoffentlich machen die das bald wieder“, ergänzte sie noch und sprach damit den Wunsch vieler Gäste aus, diesem Open-Air-Konzert noch ein weiteres folgen zu lassen. Patrick Raatz versprach in seiner Moderation, dass auch noch an anderen Stellen in Grevenbrück eine Aufführung in Planung sei.

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