Dieter-Mennekes-Umwelt-Stiftung vergibt vier 1500-Euro-Stipendien an Gymnasiasten

Starthilfe für weitere Top-Leistungen in Studium und Beruf

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Die Preisträger Corinna Dommes, Johanna Vielhaber, Aaron Menke und Felix Heimes (v.l.) mit der Gastgeberin, GymSL-Schulleiterin Birgitta Pieters.

Lennestadt/Kirchhundem - Bereits zum 20. Mal wurden jetzt Abiturienten für ihre herausragenden Leistungen mit einem Stipendium der Dieter-Mennekes-Umwelt-Stiftung ausgezeichnet. In diesem Jahr waren es Johanna Vielhaber und Aaron Menke (beide Gymnasium Maria Königin) sowie Corinna Dommes und Felix Heimes (GymSL).

Die jungen Leute können sich über einen Geldsegen von je 1500 Euro freuen. Dieser Betrag soll eine Starthilfe für ihren weiteren Werdegang beziehungsweise für ihr kommendes Studium sein. 

In der Aula des städtischen Gymnasiums begrüßte die Schulleiterin Birgitta Pieters die Vertreter aus Schüler- und Elternschaft sowie ehemalige Absolventen der beiden Schulen, die in der Vergangenheit ebenfalls ein Stipendium erhalten haben. Pieters ging in ihrer Ansprache auf Alexander von Humboldt ein. Er hatte bereits vor über 200 Jahren erkannt, dass Fortschritte nur möglich sind, wenn man gemeinsam an Problemen arbeitet. Auch wenn man unterschiedliche Perspektiven habe, kann man nur gemeinsam etwas erreichen. 

Johanna Vielhaber

Ansgar Kaufmann, Religionslehrer von Maria Königin hielt die Laudatio für Johanna Vielhaber. Neben ihrem Abitur mit der Note Eins zeichne sich die Schülerin durch eine hohe soziale Kompetenz aus. Kaufmann hob ganz besonders ihr hohes Allgemeinwissen und ihr sportliches Talent hervor, dieses reiche von Ballett bis zur Ski-Abfahrt. Die junge Rahrbacherin wird in Münster Jura studieren. 

Aaron Menke 

Für Aaron Menke sprach sein Lehrer Titus Birkner. Auch er zeige hohen Einsatz, dazu komme sein logisches Denkvermögen und sein Engagement nicht nur in der Schule sondern auch beim Klavierspielen und Sport (u.a. Leichtathletik und Kraftsport). Aaron wird die Fachrichtung Geowissenschaften einschlagen. 

Corinna Dommes

Eberhard Schuhen sprach für Corinna Dommes. In Physik war sie nahezu unschlagbar und erhielt bei fast allen Klausuren die höchst mögliche Punktzahl. Auch sie hat immer wieder ihre Mitschüler unterstützt. Besonders bemerkenswert: durch ihre ruhige und ausgeglichene Art und Weise, hat sie sich nie aus dem Konzept bringen lassen. Sie wird demnächst Informatik studieren.

Felix Heimes

Kerstin Muckenhaupt sprach dann von Felix Heimes. Der junge Mann mit vielen Talenten ist immer bescheiden geblieben und hat sich nie in den Vordergrund gedrängt. Neben den schulischen Leistungen war Felix in vielen Bereichen präsent; sei es im Oberstufenchor, im Schulorchester oder auch als Schülersprecher, Messdiener und Mitglied der Jugendfeuerwehr. In weiser Voraussicht hat er das bekannte Spiel: Stadt – Land – Fluss mit der Kategorie „Medikamentenwirkung“ mit Leidenschaft gespielt und folgerichtig nimmt der das Medizinstudium auf. 

Erhard Reichling von der Dieter-Mennekes-Stiftung war ebenfalls sichtlich bewegt von den Leistungen und dem Engagement der Preisträger. „Persönlichkeiten wie Sie, benötigen wir in dieser Zeit nötiger denn je“. Er berichtete von dem Engagement von Dieter Mennekes für die Umwelt. Zahlreiche Projekte wurden von ihm angestoßen, so versucht er mit weiteren engagierten Zeitgenossen, die Insel Sylt CO2- neutral zu gestalten. 

Michael Beckmann (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lennestadt) war ebenfalls von den Leistungen der Schüler angetan; er dankte noch einmal Dieter Mennekes, der sich seit nunmehr zwei Jahrzehnten mit den Stipendien bedankt. Er zitierte ihn schmunzelnd mit seiner Aussage zur Stiftung: „Es hat wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein“. Beckmann wünscht sich, dass viele der Abiturienten demnächst wieder in die Heimat kommen und die Region mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten unterstützen. Bei zumindest zwei Studenten ist dieses der Fall. Sie möchten nach ihrem Medizinstudium wieder ins Sauerland kommen und dort vor Ort wirken.

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