Die Bagger rücken an: "Schmiede" - Trog/Wigey - Schneidershof

Drei Baumaßnahmen beginnen in Kürze in Altenhundem

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Peter Quinke (rechts, Leiter der Stadtwerke), Beigeordneter Karsten Schürheck und Ingo Wirth (Ordnungsamt) stellten die drei Baumaßnahmen vor.

Altenhundem. Die Bagger rücken an: In Altenhundem starten mit dem bald erwachenden Frühling drei größere Baumaßnahmen, die Beigeordneter Karsten Schürheck, Peter Quinke (Leiter der Stadtwerke) und Ingo Wirth (Ordnungsamt) am Donnerstag der Presse vorstellten.

Die Straße „An der Schmiede“ wird sicherer gestaltet. Vor allem für Kindergarten- und Schulkinder war der Weg bis zuletzt an einigen Stellen schwer einsehbar, der enge Straßenverlauf dementsprechend gefährlich. „Es gab hier gefährliche Situationen“, so Peter Quinke. „Unser Ziel ist es, mehr Sicherheit auf den Fußwegen zu schaffen.“ Karten Schürheck ergänzt: „Vor rund zwei Jahren haben wir einen Schulwegeplan entwickelt, mit dieser Maßnahme setzen wir einen Punkt daraus um.“ Konkret wird die betroffene Straße Richtung Helmut-Kumpf-Straße „gedrückt“. Durch das Verschieben der Fahrbahnachse entsteht mehr Raum für Gehwege. Diese sind aktuell nur 90 Zentimeter breit, nach der Baumaßnahme werden sie überall mindestens 1,50 Meter breit sein, an manchen Stellen sogar über zwei Meter breit. Zeitgleich wird die Einmündung in die Helmut-Kumpf-Straße optimiert, so dass Gefahrenstellen deutlich entschärft werden. Die gültigen Verkehrsvorschriften bleiben bestehen. Diese Maßnahme soll nach dem Schützenfest beginnen und ca. 3,5 Monate dauern. Die Kosten liegen bei rund 220.00 Euro.Ein zweiter Bauabschnitt Richtung Pfefferinsel soll im Anschluss folgen. Hier könnte ein Kreisverkehr entstehen, zusätzlich ein Zebrastreifen.

Der Beton der Unterführung B236 „Trog/Wigey“ ist in den letzten Jahren stark durch Salz in Mitleidenschaft gezogen worden und „dringend zu sanieren“, so Quinke. Diese Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung der Straße mit einer Ampelregelung vollzogen. Da Betonarbeiten immer sehr wetterabhängig seien, geht man im Rathaus von rund zwölf Wochen Bauzeit aus, die im April beginnen sollen. Die Firma Strabag zeichnet dafür verantwortlich, die Kosten liegen bei rund 500.000 Euro. Durch die halbseitige Sperrung bekommen wir keine großen Probleme für das Industriegebiet und die Parkplätze dort“, machte Ingo Wirth deutlich.

Der Parkplatz „Schneidershof“ wird künftig nicht länger ein Parkplatz ohne Struktur sein. Hier sind 50 Stellplätze geplant, 24 davon werden als „Park+Ride“-Parkplätze ausgewiesen; für diese hat die Stadt Fördergelder beim NWL beantragt. Die übrigen, öffentlichen Parkplätze sollen auch weiterhin kostenlos zur Verfügung stehen. In Planung ist auch eine E-Ladestation, für die ebenfalls Fördergelder (beim Bund) beantragt wurden. Die Beleuchtung wurde in einem ersten Schritt bereits installiert, Richtung Wigey sollen noch weitere Laternen folgen. Die Firma Mees wird wohl noch in diesem Monat mit der Baumaßnahme beginnen. Der Parkplatz ist für die geplante Dauer von zehn Wochen natürlich gesperrt, Alternativen finden sich im Wigey und am Schützenplatz, so Wirth.

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