„Musik verzaubert Seelen“

Zweites Dreikönigs-Konzert übertrifft alle Erwartungen

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Die Akteure des Dreikönigskonzertes glänzten mit erstklassigen gesanglichen und musikalischen Vorträgen.

Altenhundem. Erst zwei Jahre jung, doch es scheint so, als wäre hier schon eine neue Tradition geboren. Das Dreikönigskonzert, das am Sonntag zum zweiten Mal im Rathaus in Altenhundem stattfand, war bis auf den letzten Platz gefüllt und sorgte für Begeisterung bei den 260 Zuhörern.

So lobte Moderator Michael Griese bei seiner Begrüßung, dass es eine gute Idee sei und die volle Aufmerksamkeit verdiene, dass die Stadt Lennestadt einige Tage vor der Thomas-Morus-Sitzung, solch ein Event in der Ratssaal-Etage durchführe. Treffend formulierte Michael Griese: „Musik verzaubert unsere Seelen.“ Auch Bürgermeister Stefan Hundt freute sich über die vielen Zuhörer und bedankte sich bei den Mitarbeitern, allen voran Martin Steinberg, für die gute Organisation. Verbunden mit den besten Wünschen für das neue Jahr sagte der erste Bürger der Stadt Lennestadt, dass man die derzeitige Zufriedenheit und die Tatkraft mit in das Jahr 2018 nehmen solle.

Konzerterlös kommt Elisabeth-Hospiz zu

Als eine „Herzkammer“ lobte Pastor Heinrich Schmidt, der Vorsitzende des Hospizvereins, die Stadt Lennestadt und dankte Bürgermeister Stefan Hundt, für die stets großzügige Unterstützung. „Wir müssen den Menschen in dem Hospiz eine Herberge geben, ihnen zur Seite stehen auf ihrem letzten so schweren Weg“, betonte Pastor Schmidt.

Das Konzert, gestaltet vom Frauenchor „Aviva“ und dem MGV Halberbracht, beide unter der Leitung von Michael Nathen, sowie dem Bläserensemble „Brassbremsen“, ein Zusammenschluss mehrerer Musiker aus dem Bereich Lennestadt, unter der Leitung von Christian Behrens, bot den Zuhörern eine bunte Mischung aus weihnachtlicher und weltlicher Stücke.

Die Heiligen Drei Könige kamen am Sonntag nicht aus dem Morgenland, sondern aus der St.-Agatha-Pfarrgemeinde Altenhundem.  

In der zweiten Hälfte zogen die Heiligen Drei Könige in den Ratssaal ein. Nachdem sie das Dreikönigslied gesungen hatten, sammelten sie bei den Zuhörern für das St.-Elisabeth-Hospiz. Am Ende des Konzertes, bei dem auch einige Solisten mit ihren Darbietungen Glanzpunkte setzten, standen alle Akteure ganz vorne im Ratssaal und sangen mit den Zuhörern „Oh du Fröhliche“.

Michael Griese sagte am Schluss, dass drei Worte den Konzert-Nachmittag prägten, nämlich „Heimat, Harmonie und Herzblut“. In dem Begriff Heimat spiegele sich die Heimatverbundenheit der Musiker wieder, die alle aus dem Bereich Lennestadt kommen, Harmonie stehe für ein wunderschönes Konzert und Herzblut für das großartige Engagement der Akteure.

Im kommenden 50. Jubiläumsjahr der Stadt Lennestadt findet das Dreikönigskonzert am 6. Januar statt. Der junge Chor „TonArt“ Meggen hat schon seine Zusage erteilt.

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