Drogentote und Sprengstoff

Mit einem Spezialfahrzeug war das Landeskriminalamt nach Kirchveischede gekommen.

Die 27-jährige Bilsteinerin, die nach einer exzessiven Geburtstags-Party am Sonntagmorgen tot im Bett ihres Freundes in einem Kirchveischeder Fachwerkhaus aufgefunden wurde, ist nicht das Opfer eines Gewaltverbrechens.

Der jungen Frau wurde vielmehr ein tödlicher Cocktail aus harten Drogen und Alkohol zum Verhängnis.

"Der Tod ist eindeutig auf den Konsum harter Drogen zurück zu führen. Spuren äußerlicher Gewalteinwirkung sind nicht festzustellen", so das Ergebnis der Obduktion, die am gestrigen Dienstag in Siegen an dem Leichnam der zweifachen Mutter vorgenommen wurde.

Feier in der Todesnacht

Welche Drogen im Spiel waren, wird letztendlich die feingewebliche Untersuchung klären, deren Ergebnisse derzeit noch ausstehen.

Die 27-Jährige hatte in ihrer Todesnacht gemeinsam mit einem Rheinländer Pärchen den Geburtstag ihres Freundes in dessen Wohnung in einem Zweifamilienhaus am Kirchveischeder Heckenweg gefeiert. Bis in die frühen Morgenstunden hinein prostete man sich ausgelassen zu, in den frühen Morgenstunden fiel das Pärchen dann völlig erschöpft in seine Betten.

Als Gastgeber Sebastian B. (30) aufwacht, liegt die 27-jährige Marion L. regungslos neben ihm. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod der jungen Frau feststellen.Das Rheinländer Pärchen wurde von der Polizei am Sonntag bis in die späten Abendstunden hinein vernommen, genauso wie der Gastgeber, der bis zum Montagnachmittag im Polizeigewahrsam blieb.

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