„Ein richtig großer Sprung“

Ein neuer Computertomograph im St. Josefs-Hospital

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Pflegedienstleiter Matthias Menke, Verwaltungsleiter Christof Blume, die leitende MTRA Petra Bauerdick, Assistenzärztin Diana Turcanu, Dr. Dieter Schopp und Astrid Kaiser präsentieren den neuen Computertomographen. 

Altenhundem. Das St. Josefs-Hospital hat einen neuen Profi im Haus: Ein Computertomograph der modernsten Generation. Schnell, leistungsfähig und leise ist das neue Gerät, von dem neben den Medizinern vor allem die Patienten profitieren.

Mit dem neuen Computertomographen haben wir „einen richtig großen Sprung gemacht“, sagt der Chefarzt des Radiologischen Instituts, Dr. Dieter Schopp. Bei einem CT liegt der Patient auf dem Tisch und wird für die Untersuchung durch die „Röhre“ gefahren. Diese dreht sich um den Patienten. Der neue Computertomograph ist ein 16-Zeiler – das heißt, bei einem Röhrenumlauf werden 16 Schichtaufnahmen gemacht. Der Vorgänger war ein 2-Zeiler und ein Röhrenumlauf dauerte mehr als eine Sekunde. Der neue braucht nur noch 0,6 Sekunden. Für den Patienten bedeutet das eine wesentlich schnellere Untersuchung. Innerhalb von zwei bis drei Minuten kann so der ganze Körper untersucht werden. Dies kann beispielsweise für Unfallpatienten von großem Nutzen sein.

Doch es gibt noch weitere Vorteile. Die Strahlendosis kann erheblich reduziert werden. Jedes Körperteil kann mit der passenden Strahlenmenge durchleuchtet werden. Und dank der leistungsfähigen Rechner, die die Daten weiterverarbeiten, ist die Bildqualität wesentlich besser.

So lassen sich jetzt auch Gefäße darstellen: „Hier können beispielsweise die Lungenarterien mit der Frage nach Lungenembolien oder die Halsschlagadern innerhalb von Sekunden dargestellt werden“. Kontrastmittel sind wesentlich besser zu sehen.

Komplizierte Knochenbrüche können in verschiedenen Schnittebenen in 3-dimensionalen Aufnahmen abgebildet werden – und das in hoher Auflösung.

Zudem ist das neue Gerät sehr leise und auch Platzangst dürfte für den Patienten keine Rolle mehr spielen. Zur Untersuchung ist nur ein schmaler, innen 70 Zentimeter messender Ring erforderlich.

Die Zahl der CT-Untersuchungen ist im St. Josefs-Hospital von ca. 400 im Jahr 2001 auf deutlich mehr als 2000 angestiegen. Mit dem neuen Gerät werden diese wesentlich komfortabler.

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