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„Eine Perle im Lennetal geschaffen“

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Von: Gregor Breise

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„Wir haben unser Ziel erreicht“: (von links) Michael Korn und Patel Shanker (Geschäftsleitung „WohnGut“), Volksbank-Vorstand Michael Griese, „WohnGut“-Direktor Jan Bialuschewski, Architekt Markus Ohm, Folkert Matrose (Volksbank-Bereichsleiter Unternehmensentwicklung), Projektleiter Wolfgang Hilleke sowie die beiden Volksbank-Vorstände Bernd Griese und Andreas Ermecke
„Wir haben unser Ziel erreicht“: (von links) Michael Korn und Patel Shanker (Geschäftsleitung „WohnGut“), Volksbank-Vorstand Michael Griese, „WohnGut“-Direktor Jan Bialuschewski, Architekt Markus Ohm, Folkert Matrose (Volksbank-Bereichsleiter Unternehmensentwicklung), Projektleiter Wolfgang Hilleke sowie die beiden Volksbank-Vorstände Bernd Griese und Andreas Ermecke. © Gregor Breise

Der Unterschied zwischen einem Pessimisten und einem Optimisten? Nun, der Beigeordnete kommt im gedeckten Anzug und Regenschirm zum Termin, während der Bürgermeister im offenen Hemd bei grauen 13 Grad im wunderschönen offenen VW Cabrio vorfährt und freudestrahlend verkündet, dass er schon bei einer Diamantenen Hochzeit gewesen sei. Was keine Wertung sein soll - hätte ja regnen können! 

Hat es bei der offiziellen Einweihung des Saalhauser „WohnGut“ am vergangenen Samstagmittag aber nicht! Etwa 130 geladene Gäste, darunter Landrat Theo Melcher, Bürgermeister Tobias Puspas, Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari, Volksbank-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Berken, Alt-Bürgermeister Alfons Heimes sowie „WohnGut“-Geschäftsführer Michael Korn, waren der Einladung der Kooperationspartner Volksbank Bigge Lenne/„WohnGut“ gefolgt und wurden von Vorstand Michael Griese auf der großzügigen Terrasse begrüßt.

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen“, zitierte Griese den großen Goethe und es sollte beileibe nicht das letzte Zitat eines deutschen Dichters bleiben an diesem Vormittag.

Michael Griese skizzierte die Entstehung von der Idee über den Spatenstich 2019 bis hin zum Einzug der ersten Bewohner.

Die Zahlen, die bei dieser Eröffnung fielen, waren schon imposant: alleine 8750 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche, 15.000 Kubik bewegter Boden, 1,6 Kilometer Entwässerungsanlagen oder ein Kilometer Drainagesystem. Ein besonderes Lob gebührte natürlich allen Handwerkern und Baubeteiligten, speziell ging hier der Dank an die Architekten Ohm, Bauleiter Rolf Jung und natürlich Projektleiter Wolfgang Hilleke. Bürgermeister Tobias Puspas, der am Vortag noch in Grevenbrück bei der Pepa Funpark-Eröffnung gesprochen hatte, war der Stolz über das, was sich in Lennestadt aktuell tut, deutlich anzumerken. Er begrüßte die 60 Bewohner, die im „WohnGut“ schon heimisch geworden sind, als neue Nachbarn. Er sprach von „einer Leuchtturmwirkung für den Kreis Olpe“ und voller Stolz auch von Saalhausen als künftigem Kneippkurort.

Auf die knappste Formulierung brach es für die Handwerker Uli Rameil herunter: „Wir haben fertig“! Um hinzufügen, dass man hier „eine Perle im Lennetal“ geschaffen habe.

Nach dem feierlichen Segen durch die Geistlichen Pastor Ludger Wollweber und Pfarrer Dr. Jörg Ettemeyer und personalisierten Geschenken an Michael Korn und Wolfgang Hilleke konnte der symbolische Schlüssel überreicht werden.

Übrigens: Bürgermeister Tobias Puspas verließ die Veranstaltung so stilecht, wie er sie begonnen hatte. Er durfte als Beifahrer in einem Oldtimer-BMW an der Sauerland Klassik teilnehmen.

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