Eine Tradition beginnt

Das „Dreikönigskonzert“ feiert im Januar Premiere

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Martin Steinberg (Stadt Lennestadt), Georg Kaiser (Stadtmarketing), Karin Seidenstücker (Stadt Lennestadt), Chorleiter Michael Nathen und Martin Schäfer (Hospizverein) präsentieren das neue „Dreikönigskonzert“. 

Altenhundem. Warum nicht die Synergie-Effekte nutzen, dachten sich die Mitarbeiter des neuen Verwaltungsbereichs „Öffentlichkeitsarbeit und Kultur“ der Stadt Lennestadt. So entwickelten sie die Idee zum Dreikönigskonzert.

Anfang Januar findet in Lennestadt traditionell die Thomas-Morus-Sitzung zum Gedenken an den Stadtpatron statt. Dafür wird die Ratssaaletage komplett umgebaut: die mobilen Wände und das Mobiliar müssen rausgeräumt werden. „Ein Riesen-Aufwand für nur eine Sitzung“, so Martin Steinberg. Dieser kann ebenso für eine weitere Veranstaltung genutzt werden – für ein Chorkonzert zum Dreikönigstag, beispielsweise.

Alle Chöre im Stadtchorverband wurden angeschrieben. Die Idee wurde positiv aufgenommen und zwei Chöre konnten den kurzfristigen Termin noch in in ihrem Kalender unterbringen.

Der Männerchor „Gaudium“ und der Frauenchor „Cantiamo“, beide unter der Leitung von Michael Nathen, unterstützt durch Stimmbildnerin Christa Maria Jürgens, werden am Sonntag, 8. Januar, ab 17 Uhr auftreten. Unterstützt werden sie von Schülern der Vocalklasse der Musikschule Lennestadt/Kirchhundem.

Der Eintritt ist frei, passend zum Dreikönigstag werden aber die Sternsinger der Veranstaltung einen Besuch abstatten und um Spenden bitten. Der Erlös ist für das Hospiz zur hl. Elisabeth bestimmt. Karin Seidenstücker, Mitarbeiterin der Stadt Lennestadt und gleichzeitig im Chorteam von Cantiamo: „Viele Chormitglieder haben eine Verbindung zum Hospiz. Wir haben früher schon mit Elisabeth Schmelz Besuche im Hospiz gemacht.“ Elisabeth Schmelz ist die verstorbene Chorgründerin.

Unterstützung kommt vom Stadtmarketing Lennestadt, dieses finanziert die Werbemaßnahmen. Der Vorsitzende Georg Kaiser: „Es ist ein Einstieg in eine möglicherweise beginnende Tradition.“

Chöre oder Musikgruppen, die im nächsten Jahr teilnehmen möchten, können sich melden. Der Aufwand für die Chöre ist dabei vergleichsweise niedrig, denn um Veranstaltungsort und -aufbau kümmert sich die Verwaltung.

Martin Schäfer, Geschäftsführer des Hospizvereins freut sich über die Unterstützung und spricht seinen Dank an die vielen Spender aus. „Wir arbeiten nicht nur mit den professionellen Musikern zusammen, wir verlieren auch die heimischen Musiker nicht aus den Augen.“

Das Konzert findet statt am Sonntag, 8. Januar. Beginn ist um 17 Uhr, Einlass um 16 Uhr, in der ersten Etage des Rathauses. Der Eintritt ist frei.

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