Lennestädter Freilichtbühne zieht sehr positive Zwischenbilanz

Elspe Festival seit vier Wochen erfolgreiches Modellprojekt

Modell erfolgreich: Auch Winnetou und Old Shatterhand tragen einen „Token“ um den Hals.
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Modell erfolgreich: Auch Winnetou und Old Shatterhand tragen einen „Token“ um den Hals.

„Eigentlich hatte ich anfangs Bedenken, ob mit der Technik alles problemlos funktionieren würde“, gesteht Geschäftsführer Philipp Aßhoff. „Schließlich gab es keinerlei praktische Erfahrungen.“ Die Rede ist nicht von der atemberaubenden Bühnentechnik, die eines der Markenzeichen des Festivals ist und die Karl-May-Festspiele Elspe unverwechselbar macht. Es geht um das in dieser Form in NRW einzigartige Modellprojekt „Elspe Festival“.

Elspe/Lennestadt - Ohne dieses Sicherheitskonzept wäre in Corona-Zeiten die Durchführung von Veranstaltungen mit bis zu 1.800 Besuchern pro Vorstellung nicht möglich gewesen.

Gerade jetzt, wo die Inzidenzwerte – wenn auch auf niedrigem Niveau – wieder ansteigen, sind die Verantwortlichen froh darüber, den Festival-Besuchern höchstmögliche Sicherheit bieten zu können. „Bis auf ganz wenige Ausnahmen haben unsere Gäste vollstes Verständnis für die Regeln, die bei einem Besuch der Karl-May-Festspiele zu beachten sind“, weiß auch Prokuristin Ingrid Mause. Unter anderem sind vor Eintritt ins Gelände die Registrierung eines jeden Gastes und der Nachweis eines der „drei G“ erforderlich.

Während des Aufenthalts im Gelände tragen die Besucher „Token“ wie ein Amulett um den Hals. Damit ließen sich im Fall der Fälle Kontakte nachvollziehen. Einen Corona-Fall gab es aber bislang nicht. Die allseits hochgelobte Organisation und das freundliche Personal tragen dazu bei, dass die Gäste entspannt und ohne lange Wartezeiten am Eingang den Tag in Elspe wie gewohnt genießen können.

Nicht nur das Stück „Der Ölprinz – Schwarzes Gold am Gloomy Water“ mit mehr als 60 Darstellern und 40 Pferden, temporeicher Action und spektakulärer Pyrotechnik begeistert das Publikum. Das Programmkonzept lässt mit der Stuntshow „Behind the Scenes“ und der Tiershow „Rosis Dogs and Horses“ zwei weitere Shows sowie die Öffnung der Gastronomie und Parkatmosphäre mit Live-Musik und Stand-Up-Comedy zu. So wird der Festival-Besuch zum Ganztagserlebnis.

Die auf maximal 1800 begrenzte Besucherzahl pro Vorstellung lässt an vielen Aufführungstagen die Tickets knapp werden. Insbesondere an den Wochenenden ist die Auslastung hoch. Die Termine Samstag, 21. August (Abendvorstellung), und Samstag, 28. August (Tagesvorstellung), sind bereits ausgebucht. Bei anhaltender Nachfrage sind Zusatztermine in Planung.

So können die Verantwortlichen nach vier Festspielwochen eine äußerst positive Zwischenbilanz ziehen und Philipp Aßhoff hat seine anfänglichen Bedenken längst vergessen. Modellprojekt und Hygienekonzept funktionieren einwandfrei und liefern somit wertvolle Erkenntnisse auch für andere Großveranstaltungen unter Pandemiebedingungen.

Aktuelle Infos:

www.elspe.de oder unter Tel. 02721/94440

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