Ende einer Ära

Werner Schulte geht nach 27 Jahren Vorstandstätigkeit in den Ruhestand.

Morgen Abend geht in der Grevenbrücker Schützenhalle eine Ära zu Ende: Nach 27 Jahren Vorstandstätigkeit wird Werner Schulte von seinen Kollegen sowie der Vertreterversammlung der Volksbank Grevenbrück in den Ruhestand verabschiedet.

47 Berufsjahre hat er dann sprichwörtlich "auf dem Buckel". Nach seiner Ausbildung bei der Genossenschaftsbank in Lendringsen wechselte Werner Schulte 1970 zur Spar- und Darlehenskasse Balve, wo er nach der Fusion mit Neuenrade ab 1974 als Prokurist für den Geschäftsbereich Balve verantwortlich zeichnete. Als Werner Schulte 1984 als Vorstandsmitglied zur Volksbank Grevenbrück wechselte, gab es für ihn alle Hände voll zu tun.

Nachdem er nur drei Jahre nach seinem Einstieg zum Vorstandsvorsitzenden gewählt worden war, bereitete Schulte die Fusion mit der Volksbank Finnentrop vor. Unter Werner Schultes Ägide wurde auch der Erweiterungsbau in der Grevenbrücker Hauptfiliale realisiert. Außerdem war er mit einer der ersten Banker, die sich in den Wiederaufbau im deutschen Osten mit einbrachten. Gemeinsam mit Kollegen aus dem Märkischen- sowie Hochsauerlandkreis begleitete Schulte die Volksbank Spremberg während der Währungsunion und auf dem Weg in die Deutsche Einheit.

Und die letzte Herausforderung im Berufsleben des Genossenschafts-Bankers liegt erst ein paar Jahre zurück: die Fusion mit der Volksbank Schönholthausen.

Werner Schulte ist es auch zu verdanken, dass der ehemals kleine Westfälische Gewinnsparverein sich mit seiner Idee des Gewinnsparens etablieren und durchsetzen konnte.

Kontinuierliche Aufbauarbeit

Heute kennt jeder Volksbankkunde das Gewinnsparen. Werner Schulte hat dabei in all den Jahren nie auf kurzzeitige Trends gesetzt, sondern die Entwicklung der Bank gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Hundt konsequent weiter nach vorne getrieben. Bei dieser kontinuierlichen Aufbauarbeit legte Werner Schulte vor allem auf Wirtschaftlichkeit sowie Sicherheit für die Bank und deren Kunden den Akzent. Die Ruhestandszeit wird für Werner Schulte gleichzeitig Aktivzeit sein: Der passionierte Biker mit und ohne Motor will sich fortan verstärkt um seine Enkel kümmern.

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