Für Fragen wird ein „Erdgasbüro“ in Altenhundem eingerichtet

Erdgasumstellung in Lennestadt: Westnetz startet Erfassung der Gasgeräte

Ein Westnetz-Monteur prüft eine Gastherme.
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Ein Westnetz-Monteur prüft eine Gastherme.

Die Vorbereitungen zur Erdgasumstellung im Kreis Olpe gehen weiter voran: Der regionale Verteilnetzbetreiber Westnetz beginnt in Lennestadt ab März, die rund 4.200 Erdgasgeräte zu erfassen.

Lennestadt - Nach vorheriger schriftlicher Terminabsprache werden alle Gasgeräte in den Haushalten und Betrieben aufgenommen und Ersatzteile für die Umstellung auf die neue Erdgasqualität bestellt. Zur Sicherstellung des hohen Qualitätsstandards wird ein weiterer Dienstleister stichprobenartig die Erfassung kontrollieren.

Am 26. Juli 2022 stellt Westnetz die Erdgasversorgung in Lennestadt dann auf das neue H-Gas um. Es ist wichtig, dass die Kunden während der Erhebungs- und Anpassungsphase den Monteuren den Zugang zu allen Gasgeräten ermöglichen. Die Monteure können sich mit Lichtbildausweisen legitimieren. „Um trotz der Corona-Pandemie diese wichtigen Arbeiten durchführen zu können, sind die Monteure in Hygiene-Regeln geschult und mit den medizinischen Gesichtsmasken ausgestattet“, sagt Stephan Birtner, verantwortlicher Teilprojektleiter für die Erdgasumstellung bei Westnetz.

Für die Kunden hat Westnetz ein Erdgasbüro in Lennestadt, Helmut-Kumpf-Straße 26, eingerichtet. Sofern die Corona-Situation es zulässt, ist das Büro jeweils montags von 13 bis 17 Uhr und donnerstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sowie die wichtigsten Fragen und Antworten sind unter www.westnetz.de, weiter „Für Energieverbraucher → Erdgasumstellung“ und unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/664690704 speziell für Kunden aus Lennestadt abrufbar.

Hintergrund

  • Bislang wurde der Nordwesten Deutschlands überwiegend mit L-Gas versorgt – das steht für „Low caloric Gas", also niederkalorisches Gas.
  • Seit einigen Jahren läuft in einigen Regionen die so genannte Marktraumumstellung Gas: Bis 2023 werden die Kunden in Südwestfalen das hochkalorische „H-Gas" erhalten, das einen höheren Brennwert hat.

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