CDU: "Ein erster Erfolg" - Ziel ist Ende des Busverkehrs auf der Straße

Fahrplan optimiert: Nach den Ferien fahren sechs Busse weniger über die Lehmbergstraße

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Dieser Unfall hatte die Debatte um die Schulwegsituation in Grevenbrück neu entfacht.

Grevenbrück – „Das ist ein erster Erfolg unserer Bemühungen“, bewertet Bernhard Schneider die Nachricht, dass nach den Herbstferien (ab 28. Oktober) sechs Schulbusse weniger die Lehmbergstraße befahren werden, um das Schulzentrum zu erreichen. Optimierte Fahrpläne machen das möglich.

Schneider: „Die CDU-Fraktion sowie die Ortsunion Grevenbrück haben sich seit geraumer Zeit mit der Problematik des Schulbusverkehrs in Grevenbrück beschäftigt und nach Lösungen gesucht. Hierbei haben viele Gespräche mit den betroffenen Schulen, der Verwaltung, den Eltern und den Anwohnern stattgefunden.“ „An einigen Stellen ist die Straße so eng, dass ein Begegnungsverkehr unmöglich ist. Außerdem fehlen durchgehend ausreichend breite Fußwege“, schildert Eugen Wörsdörfer, CDU-Ratsvertreter aus Grevenbrück, die aktuelle Situation. 

Busunfall gab Impuls den Busverkehr komplett umzuleiten

Die Idee der Grevenbrücker Christdemokraten, den Busverkehr komplett umzuleiten, wurde konkreter, als vor etwa einem Jahr ein Busunfall passierte, der glimpflich ausging. Bernhard Schneider: „Wir haben dann sofort entsprechende Anträge an die Stadt gestellt und Lösungen vorgeschlagen. Hierzu zählt einerseits die Erneuerung der Treppenanlage vom Schützenplatz bis zur Lehmbergstraße inklusive der Verlegung des Gerichtsweges im Bereich des Schützenplatzes. Ebenso müssen an der Einmündung der Lehmbergstraße auf die Kölner Straße Maßnahmen getroffen werden, damit eine gefahrlose Nutzung als fußläufiger Schulweg gewährleistet ist.“ Hans-Gerd Mummel, Vorsitzender der CDU-Ortsunion Grevenbrück: „Die Grevenbrücker Christdemokraten werden sich in weiteren Gesprächen für eine rasche Umsetzung einsetzen, damit möglichst bald der komplette Schulbusverkehr auf der Lehmbergstraße Geschichte ist.“

Hintergrund

Das Problem mit dem Schülerfahrverkehr existiert seit Jahren. Am Schulzentrum liegen die Gemeinschaftsgrundschule, die Lessing-Realschule und die kreiseigene Förderschule Janusz Korczak eng beieinander. Täglich „quälen“ sich bis jetzt 23 Schulbusse über die enge Zufahrtstraße am Lehmberg, um die Schüler zu den Schulen zu bringen oder sie dort abzuholen.

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