Feuerwehrkameraden kamen tüchtig ins Schwitzen

Die Teilnehmer der Ausbildungsfahrt nach Münster. Foto: SK

Lennestädter Löschzug 3 fuhr zu einer Übung nach Münster

Lennestadt/Münster. (SK)

Der Löschzug 3 der Feuerwehr Lennestadt, die Löschgruppen Elspe, Oberelspe und Oedingen mit 50 Kameraden und sechs Einsatzfahrzeugen, besuchten kürzlich das Übungsgelände des Instituts der Feuerwehr in Münster-Handorf. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Häuser verschiedenster Bauarten, an denen Brandschutzübungen absolviert werden können. Pkw für technische Hilfeleistung, Wohnwagen und Objekte wie Baugruben, Gasleitungen oder Kesselwagen der Bahn AG, an denen verschiedene Übungsszenarien simuliert und geübt werden können, gibt es ebenfalls. Das Gelände steht den Feuerwehren aus NRW an den Wochenenden kostenlos zur Verfügung.

Ziel des Besuchs war es, Einsätze nachzustellen und je nach Übung auf die Besonderheiten in bestimmten Einsatzsituationen hinzuweisen, taktische Vorgehensweisen vorzustellen und die Zusammenarbeit der drei Löschgruppen, die bei größeren Einsätzen tagsüber immer zusammen alarmiert werden, weiter zu trainieren. Karsten Grobbel, Löschgruppenführer der Feuerwehr Elspe, der die Fahrt organisiert, die Übungen ausgearbeitet und schon einen Tag früher auf dem Gelände vorbereitet hatte, hatte sich einiges einfallen lassen, um die Kameraden bei den Übungen ins Schwitzen zu bringen.

Es ging los mit Übungen wie Brandmeldealarm über Containerbrand, Verkehrsunfälle bis hin zu Übungen mit umfangreicher Rettung von mehreren Personen. Übernachtet wurde in einem Nato-Stützpunkt der Bundeswehr in der Innenstadt von Münster. Hier konnte über die Feuerwehr Münster der Kontakt hergestellt und die Unterkunft bereitgestellt werden. Am Abend ging es zusammen in die Stadt, wo noch das eine oder andere Erlernte des Tages bei einem Glas "Löschwasser" besprochen wurde.

Direkte Anwendung des Erlernten

Nach kurzer Nacht und ausgiebigem Frühstück ging es dann ins Sauerland, und auf der Rückfahrt konnte das am Tag zuvor erlernte Wissen auch prompt angewandt werden. Bei einem Verkehrsunfall auf der A1, der sich wenige Augenblicke zuvor ereignet hatte, bei dem sich glücklicherweise aber niemand verletzte, musst die Feuerwehr tätig werden. Am gleichen Abend wurde die Feuerwehr Oberelspe noch zu einem Kaminbrand alarmiert.

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